Erling Haaland hatte für Transfer ein Punktesystem – Bayern war die Nummer 2 | OneFootball

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·30. September 2022

Erling Haaland hatte für Transfer ein Punktesystem – Bayern war die Nummer 2

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Erling Haaland wechselte im vergangenen Sommer von Borussia Dortmund zu Manchester City. Wie sein Vater Alf-Inge nun enthüllt, waren tatsächlich zahlreiche Topklubs ernsthaft am Jungstar dran. Die Bayern waren dabei (zwischenzeitlich) nicht chancenlos.

Die Haalands haben für den geplanten Wechsel ein Punktesystem erstellt, um zu eruieren, welcher Verein den nun den Zuschlag erhalten sollte. ManCity machte das Rennen, der FC Bayern war zwischenzeitlich aber immerhin an Position 2, wie Alf-Inge Haaland in der neu erschienen Doku «Haaland – The Big Decision» verrät: «Auf unserer Liste ist City meiner Meinung nach das beste Team. Bayern München ist die Nummer zwei. Wir haben Real Madrid als Nummer drei, Paris Saint-Germain als Nummer vier. Wir haben auch einige andere englische Teams als City, die ziemlich gut sind… Liverpool und Chelsea. Ausserdem gibt es Barcelona. Sie sind irgendwie in der gleichen Reihe.» Dies war der Status ungefähr zu Beginn dieses Jahres. Später kristallisierte sich ManCity immer deutlicher als Favorit heraus.

Als Kriterien haben die Haalands unter anderem angeführt, ob der Verein eine Nummer 9 benötigt, wie der Spielstil der Mannschaft ist, welche Historie der Klub hat und wie es um die Kapazität des Staionds bestellt ist. Das Gehalt sei zwar ebenfalls wichtig gewesen, das Salär habe aber tatsächlich eine eher untergeordnete Rolle spielt. Zum Thema Geld sagt Erling Haaland in der Doku: «Das meiste Geld zu verdienen, das steht nicht im Vordergrund, aber man möchte so viel wie möglich machen. Wenn Sie 5’000 norwegische Kronen für eine Arbeit oder 10’000 für die gleiche Arbeit bekommen können, nehmen Sie die 10’000. Jeder würde das tun. Ich habe davon geträumt, Fussball zu spielen und davon für den Rest meines Lebens zu leben.»

Im April sei die Entscheidung dann endgültig zu Gunsten von ManCity getroffen. Die Bayern waren wohl nicht mehr vorne im Ranking, Real Madrid lag zu diesem Zeitpunkt an zweiter Stelle. Ein Bonuspunkt war auch die Personalie Pep Guardiola: «Ich bin wegen des Trainers noch nie zu einem Verein gewechselt, aber es ist ein grosses Plus mit Guardiola bei City, er ist der beste Trainer der Welt.»

Schon jetzt kündigt Vater Alf-Inge allerdings an, dass sein Sohn auch noch für andere Klubs spielen könnte: «Ich glaube, Erling will in allen Ligen seine Fähigkeiten austesten. Dann kann er maximal drei bis vier Jahre in jeder Liga bleiben. Er könnte 2,5 Jahre in Deutschland, 2,5 in England und dann in Spanien, Italien, Frankreich verbringen, oder? Wir wissen nicht, ob es so sein wird, aber ich denke, er würde seine Fähigkeiten gerne in den großen Ligen testen.»

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