Enttäuschende Hinrunde: Kownacki will Bann brechen und schweigt

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Antonia Hennigs

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In Düsseldorf kann man eine Tatsache nicht abstreiten: Der teuerste Einkauf der Klubgeschichte, Dawid Kownacki, hat sich bisher nicht bezahlt gemacht. Der ‚Neuen Rhein Zeitung‘ hat der Pole nun sein vorerst letztes Interview gegeben.

Die Fortuna verbringt ihr Trainingslager momentan in Marbella. Mittendrin ist Kownacki, der nach vielen Verletzungen im letzten Jahr endlich eine längere Zeit am Stück fit ist. Seine Bilanz der Hinrunde: Kein Tor, keine Vorlage. Der 22-Jährige vermutet, dass der Knoten einfach endlich platzen muss.

„Ich weiß, dass ich 15 Kilo Last verliere, wenn das erste Tor endlich fällt. Und ich bin mir sicher, dass danach auch weitere folgen werden. Es muss einfach nur dieses erste Tor fallen“, sagt er der ‚NRZ‘. Dabei helfen soll neben harter Arbeit auch eine Ernährungsumstellung, die er nach Gesprächen mit Friedhelm Funken und Nationalcoach Jerzy Brzęczek angegangen ist.

Kownackis erste Priorität ist seine Familie, danach folgt der Fußball. Mit seiner Hinrunden-Leistung ist er selbst nicht zufrieden, deswegen will er jegliche Ablenkung aus seinem Leben streichen. Dazu gehören auch Journalisten: „Ich werde bis zum Saisonende keine Interviews mehr geben. Das hier ist das vorerst letzte. Ich bitte um Verständnis dafür“, verkündet er seine deutliche Entscheidung.