Enthüllt: Die Bayern haben sich 2007 gegen Robben und für Ribery entschieden

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Arjen Robben und Franck Ribery haben ein Jahrzehnt lang das kongeniale Offensiv-Duo „Robbery“ beim FC Bayern gebildet. Wie nun bekannt wurde, standen die beiden Flügelflitzer im Sommer 2007 beide auf dem Wunschzettel der Münchner. Die Verantwortlichen haben sich am Ende jedoch für Ribery und gegen Robben entschieden. 

Die wenigsten Bayern-Fans erinnern sich gerne an die Saison 2006/07 zurück, als die Münchner nur auf dem vierten Platz in der Bundesliga landeten und damit die Teilnahme an der Champions League verpasst hatten. Als Reaktion auf die sportliche Misere plünderten die Bayern-Bosse damals das Festgeldkonto und investierten knapp 80 Mio. Euro für neue Spieler, was vor 13 Jahren deutlich mehr Geld war als in der heutigen Zeit.

Allein Franck Ribery kostete knapp 25 Mio. Euro. Der Franzose kam als neuer Rekordtransfer und Star an die Isar. Wie nun bekannt wurde, mussten sich die Verantwortlichen an der Säbener Straße damals zwischen Ribery und Arjen Robben entscheiden.

Bayern setzte sich im Ribery-Tauziehen gegen Real Madrid durch

Sport BILD-Chefreporter Christian Falk hat in seinem Buch „Inside FC Bayern“ enthüllt, dass die Münchner im Sommer 2007 sowohl Robben als auch Ribery auf dem Wunschzettel standen. Auch Ricardo Quaresma vom FC Porto wurde Bayern-intern diskutiert. Am Ende entschied man sich jedoch für Ribery. Im Wettbieten setzte man sich schließlich gegen Real Madrid durch, die damals auch an dem Franzosen dran waren. Die Spanier sicherten nach dem geplatzten Ribery-Deal Arjen Robben als „Trostpflaster“. Zwei Jahr später landete aber auch der Niederländer, kurz vor dem Schluss des Transferfensters, in München und bildete mit Ribery eins der genialsten Flügelduos der Welt.