England-Coach ätzt gegen Kompany: „Ich weiß nicht, wie das geht“ | OneFootball

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·26. März 2025

England-Coach ätzt gegen Kompany: „Ich weiß nicht, wie das geht“

Artikelbild:England-Coach ätzt gegen Kompany: „Ich weiß nicht, wie das geht“

Die Bayern überraschten 2024 mit der Verpflichtung von Vincent Kompany. Der neue Coach kommt überall gut an, außer in der alten Heimat.

Vor knapp einem Jahr startete der FC Bayern eine lange und nervenaufreibende Trainersuche. Nach dem Abschied von Thomas Tuchel wurden einige Namen gehandelt, die es am Ende aber alle nicht wurden. Schließlich wurden die Münchner fündig und verpflichteten Vincent Kompany.


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Eine faustdicke Überraschung, schließlich brachte der ehemalige Verteidiger des Hamburger SV kaum Erfahrung mit und trainierte noch nie einen Klub vom Format eines FC Bayern. Wie fällt das erste Zwischenfazit aus?

Sechs Punkte Vorsprung in der Bundesliga auf Leverkusen, das Viertelfinale der Champions League erreicht, das ist ordentlich. Viel wichtiger aber ist: Die Mannschaft spielt einen ansehnlichen Fußball, die Stimmung innerhalb des Teams ist sehr gut.

Trotzdem schlagen Kompany nun harte Töne entgegen. Sean Dyche, Sein Vorgänger beim FC Burnley (Kompany war von 2022 bis 2024 Trainer der Weinroten) versteht nicht, wieso die Münchner sich für Kompany als Coach entschieden haben. Sein Argument: Bei Burnley holte er viel zu wenig Punkte im Verhältnis zu den Ausgaben auf dem Transfermarkt.

Viele Transfers, wenig Punkte

„Wir sind zu Kompany gegangen, nicht wahr? 24 Punkte haben sie geholt, glaube ich. Es hat 127 Millionen Pfund gekostet und er hat den Bayern-Job bekommen. Komm schon, ich weiß nicht, wie das geht. Ich wünschte, ich könnte es machen. Ich wünschte, ich hätte den Klub mit 127 Millionen Pfund Schulden verlassen und dann den Bayern-Job bekommen. Wie auch immer, das ist eine interessante Wendung des Lebens,“ so Dyche im Interview mit TalkSPORT.

Ungefähr 150 Millionen Euro gab Burnley unter Kompany aus, stieg am Ende trotzdem ab. Die Bosse des deutschen Rekordmeisters aber vertrauten dem Belgier trotzdem den Job an der Säbener Straße zu. Und während Kompany in Kürze die ersten Titel holen kann, flog Dyche kürzlich in Everton raus. Zwei Jahre arbeitete er für den Klub aus Liverpool und siehe da: Investitionen in Höhe von 90 Millionen konnten ihm den Job nicht retten.

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