Elf des Spieltags: Ein heißer Flick-Kandidat und jede Menge Schränke | OneFootball

Elf des Spieltags: Ein heißer Flick-Kandidat und jede Menge Schränke

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Antonia Hennigs

Der 9. Spieltag der Bundesliga ist Geschichte! Die Spieler, die sich am Wochenende am besten angestellt haben, findest Du hier noch mal auf einen Blick. Heißt ja nicht umsonst Elf des Spieltags.

Tor

Manuel Riemann (VfL Bochum): Seine Parade beim Elfmeter von Gonçalo Paciência dürfte durchaus entscheidenden Einfluss auf den Spielverlauf beim 2:0-Sieg des VfL gehabt haben. Auch nachfolgend hielt sich Riemann schadlos und hatte somit entscheidenden Anteil am dritten Saisonsieg der Bochumer.



Abwehr

Peter Pekarík (Hertha BSC): Hertha spielte wieder wie eine Dárdai-Mannschaft. Fußballerisch eher bieder, aber aufopferungsvoll kämpfend und defensiv hochgradig diszipliniert. Kaum jemand verkörperte das am Samstagabend so gut wie Pekarik, der sechs seiner sieben Zweikämpfe für sich entschied.

Dayot Upamecano (FC Bayern): Defensiv hatte der Franzose bislang immer mal wieder Wackler in seinem Spiel. Gegen Hoffenheim waren diese jedoch nicht zu sehen. Dafür brillierte Upamecano mit zwei Assists, nachdem er bereits in der Vorwoche gegen Leverkusen ein Tor vorbereitet hatte.

Stefan Bell (FSV Mainz 05): Bevor er zum Mainzer Nachwuchs wechselte, schoss er der Legende nach in der Jugend des TuS Mayen auch als Abwehrspieler alles kurz und klein. Vom Torinstinkt ist auf jeden Fall noch etwas übrig geblieben. Das bewies Bell bei seinem Treffer zum 2:0 gegen den FCA.

Christian Günter (SC Freiburg): Freiburgs Kapitän bleibt weiter eine Bank, was kontinuierlich gute Leistungen in der Bundesliga angeht. Gegen Wolfsburg bereitete Günter das zweite Tor des Sport-Clubs vor und lieferte ansonsten auch defensiv einen blitzsauberen Auftritt ab.


Mittelfeld

Emre Can (Borussia Dortmund): Gegen Ajax Amsterdam gehörte er noch zu den Totalausfällen, doch gegen Bielefeld übernahm Can Verantwortung. Dabei war er erfolgreich und versenkte den Elfmeter zum wegweisenden 1:0. Auch sonst machte der Mittelfeldmann ein gutes Spiel und rehabilitierte sich etwas für seinen Auftritt in der Königsklasse.

Robert Andrich (Bayer Leverkusen): Beim 1:0 fing er den Ball von Anthony Modeste im Mittelfeld ab und leitete gekonnt in die Spitze weiter. Beim 2:0 hatte Andrich sogar als direkter Vorbereiter seine Finger im Spiel. Das reichte am Ende zwar nur für einen Punkt, schmälert seine Leistung aber nicht.

Dominik Szoboszlai (RaBa Leipzig): Er war nicht der beste Leipziger auf dem Platz, aber nah dran. Szoboszlai war gemeinsam mit Yussuf Poulsen Teil des kongenialen Joker-Duos, das gegen Fürth die Wende einleitete. Ein Tor per Volley und ein Assist per Flanke mit dem Außenrist sprechen für sich.


Sturm

Jonathan Burkardt (Mainz 05): Das gesamte Mainzer Team spielte gegen Augsburg furios auf und ganz vorne dabei war Jonathan ‚Johnny‘ Burkardt. Der junge Stürmer hatte einen perfekten Tag. Burkhadt traf zwei Mal selbst und bereitete einen weiteren Treffer grandios vor. Wie passend, dass auch Hansi Flick auf den Rängen saß und sich das Spektakel live zu Gemüte führte.

Anthony Modeste (1. FC Köln): Früh geriet der 1. FC Köln im Derby gegen Leverkusen mit 0:2 in Rückstand. Auf sich sitzen ließ das der FC aber nicht. Anthony Modeste brachte das Rheinenergiestadion mit seinen zwei Treffern zum Ausgleich zum Kochen und sorgte dafür, dass Köln als gefühlter Gewinner aus der Partie ging.

Yussuf Poulsen (RaBa Leipzig): Beim Stand von 0:1 wurde Poulsen nach der Halbzeitpause eingewechselt. Acht Minuten später stand es 2:1 für Leipzig. Der Däne traf selbst zum 1:1 und holte den Elfmeter raus, der das 2:1 durch Emil Forsberg ermöglichte. Viel mehr kann man von einem Joker nicht verlangen.