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Eklat um Jarstein: "Noch nie in meiner Laufbahn erlebt"

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In acht Jahren bei Hertha BSC ist Rune Jarstein nicht als Heißsporn aufgefallen. Der ehemalige norwegische Nationalspieler gilt als ruhiger Vertreter, der mit 37 Jahren als erfahrene Nr.2 fungieren sollte. Ein Trainings-Eklat hat diesen Plan zunichte gemacht, einer Suspendierung des Routiniers wird vermutlich die Trennung folgen. Was genau vorgefallen ist, da bleiben die Beteiligten weiter vage.

"Ich will mich da momentan nicht zu äußern. Das werde ich zu einem späteren Zeitpunkt mal machen", erklärt Andreas Menger gegenüber dem Berliner Kurier. Der Torwart-Trainer war laut Medienberichten von Jarstein für seine Trainingsinhalte und Kommunikation attackiert worden. Dabei soll es zu mitunter beleidigenden Worten gekommen sein, in jedem Fall vergriff sich der Keeper wohl im Ton. "Es war krass, so etwas habe ich noch nie in meiner Laufbahn erlebt", sagt Menger, ohne konkret zu werden.

"Es kam aus der Kalten, sehr überraschend"

Auch Fredi Bobic vermied am Sonntag die komplette Aufklärung des Vorfalls, über den in der Öffentlichkeit so weiter fröhlich spekuliert wird. "Das war schon heftiger. Ich kann nur sagen, dass es aus der Kalten kam, sehr überraschend", zitiert das Blatt den Sportchef. Jarstein habe gegen den Umgang verstoßen, den sich die Verantwortlichen bei Hertha vorstellen, so Bobic. "Kritisch muss jeder sein, aber die Tonalität und die Sprache war komplett falsch. Wenn das jeder so macht, haben wir hier wilde Sau." So dürfte Jarstein Hertha BSC nach 178 Pflichtspielen verlassen.

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