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·8. Dezember 2023

Eintracht Frankfurt arbeitet an Transfer von deutschem Nationalspieler

Artikelbild:Eintracht Frankfurt arbeitet an Transfer von deutschem Nationalspieler

Kehrt Thilo Kehrer (27) demnächst in die Bundesliga zurück? Laut der Sportbild arbeitet Eintracht Frankfurt genau daran und will den deutschen Nationalspieler in die Mainmetropole locken. Probleme könnte das finanzielle Paket, was man für den Innenverteidiger aufwenden müsste, bereiten.

2018 hatte Thilo Kehrer die Bundesliga verlassen. Für fast 40 Millionen Euro wechselte der damals 22-Jährige von Schalke 04 zu Paris Saint-Germain. Seit Inzwischen einem Jahr steht er bei West Ham United unter Vertrag, doch das könnte sich offenbar demnächst ändern. Wie die Sportbild berichtet, arbeitet Eintracht Frankfurt an einer Bundesliga-Rückkehr des deutschen Nationalspielers.


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Demnach wolle man den 27-Jährigen gerne ausleihen. Ein fester Transfer sei schlichtweg zu teuer, heißt es. Kehrer besitzt laut transfermarkt.de einen Marktwert über 13 Millionen Euro, soll zudem einiges an Gehalt kassieren. Ein solches Paket kann sich die SGE wohl nicht leisten.

Bei West Ham steht Kehrer noch bis 2026 unter Vertrag, die Londoner besitzen allerdings eine vereinsseitige Option, das Arbeitspapier um zwei Jahre auszuweiten. Kehrer könnte die Defensive der Eintracht verstärken. Das ist bitter nötig: Die vergangenen fünf Pflichtspiele konnten nicht gewonnen werden, vier davon gingen sogar verloren.

Tiefpunkt war das DFB-Pokal-Aus gegen Drittligist 1. FC Saarbrücken (0:2). Trotz der finanziellen Fragezeichen spricht einiges für einen Kehrer-Transfer. Unter West-Ham-Coach David Moyes (60) verlor er zuletzt seinen Stammplatz, kam bisher nur in neun Spielen zum Einsatz und sammelte lediglich 371 Minuten.

Kehrer muss im Winter eine Grundsatzentscheidung treffen: Will er lieber in West Ham bleiben, gutes Geld verdienen aber dafür meist auf der Bank sitzen. Oder möchte der Innenverteidiger mit Blick auf die Heim-EM 2024 Spielzeit sammeln und sich so zurück in den Fokus der deutschen Nationalmannschaft spielen.

In den letzten drei Abstellungsperioden fehlte der flexibel einsetzbare Defensivakteur im DFB-Aufgebot. Unter Julian Nagelsmann wurde er noch gar nicht nominiert.

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