Einsatzklausel für Terodde? Automatische Verlängerung möglich | OneFootball

Einsatzklausel für Terodde? Automatische Verlängerung möglich

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153 Zweitliga-Tore gehen auf das Konto von Simon Terodde. Bestehen dennoch Zweifel an seinen Torjäger-Qualitäten? Eine automatische Vertragsverlängerung des Mittelstürmers soll nach dem Leistungsprinzip erfolgen, wie S04-Sportdirektor Rouven Schröder andeutete. Terodde ist auf einem guten Weg.

Verlängerung um ein Jahr

Zehn Spiele absolvierte Simon Terodde in dieser Saison und hat schon wieder elf Treffer auf dem Konto. Wie schon im vergangenen Jahr, als er beim Hamburger SV anheuerte, gilt der Vertrag des 33-Jährigen jedoch nur bis zum Saisonende. Obwohl Terodde an der Elbe knipste, wie kaum ein anderer, konnte er ablösefrei wechseln. Auf Schalke soll der Mittelstürmer möglichst länger bleiben. "Wir haben Vorkehrungen getroffen, dass uns Simon Terodde erhalten bleibt", sagte Sportdirektor Rouven Schröder am vergangenen Sonntag gegenüber "Sky".

Einem anschließenden Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge soll es sich bei besagten Vorkehrungen um eine Klausel zur automatischen Verlängerung nach einer gewissen Einsatzzeit handeln, was auch "transfermarkt.de" aufgegriffen hat. Demnach müsse Terodde insgesamt 25 Spiele für die Königsblauen bestreiten, um sein Arbeitspapier bis 2023 zu verlängern. Bislang verpasste der 33-Jährige noch keine Partie, was bislang in beidseitigem Sinne war. Doch bestanden Zweifel, dass der Rekordtorjäger nachlässt?

Schalke muss wirtschaftlich denken

Bekannt ist, dass Terodde aufgrund seiner herausragenden Zweitliga-Quote immer wieder mal von verschiedenen Seiten für die Nationalmannschaft gefordert wird. Fakt ist aber auch, dass der 33-Jährige nicht mehr jünger wird – und in der Bundesliga bei Stuttgart und Köln nicht zum Zug kam. Kritiker zweifeln anhand der Statistik gerne an der Tauglichkeit, gerade einmal zehn Erstliga-Tore in 58 Einsätzen stehen für Terodde zu Buche.

Das Vertrauen in den Mittelstürmer sei auf Schalke groß, sodass die Klausel zur automatischen Verlängerung eingebaut worden sei, um den 33-Jährigen länger halten zu können – doch die Königsblauen hätten auch aus "wirtschaftlich-sportlicher Vernunft" heraus denken müssen. Aktuell sieht es jedoch nicht danach aus, als müsse sich Terodde bald wieder neue Zukunftsgedanken machen – und möglicherweise schießt er die Königsblauen in die Bundesliga, um sich dort noch einmal zu beweisen.

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