Effenberg: "Flick sollte ernsthaft über Terodde nachdenken" | OneFootball

Effenberg: "Flick sollte ernsthaft über Terodde nachdenken"

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Weil der deutschen Nationalmannschaft seit dem Rücktritt von Miroslav Klose im Jahr 2014 ein klassischer Mittelstürmer fehlt, wird Simon Terodde vom FC Schalke 04 als potenzielle WM-Überraschung von Hansi Flick gehandelt. In den Augen von Stefan Effenberg sollte sich der Bundestrainer mit einer Nominierung zumindest als Back-up befassen.

Mit 30 Toren hatte Simon Terodde einen großen Anteil am Aufstieg des FC Schalke 04 in die Bundesliga. Der 34-jährige Stürmer eroberte zugleich den Spitzenplatz in der ewigen Torschützenliste des Unterhauses, 172 Treffer stehen in 283 Einsätzen zu Buche. Demgegenüber war Terodde in der Bundesliga 10-mal in 58 Partien erfolgreich - eine vergleichsweise ausbaufähige Quote, die sich auf Schalke bessern soll.

Terodde zur WM? Effenberg: "Unrealistisch ist es nicht"

Fängt Terodde auch im Oberhaus an, regelmäßig zu treffen, könnte er sich in das Rampenlicht der deutschen Nationalmannschaft spielen. Schon im Mai betonte Bundestrainer Hansi Flick, er habe den Schalke-Knipser im Auge und werde dessen Leistungen in dieser Saison beobachten. Ob Terodde tatsächlich für den WM-Kader in Frage kommen wird, ist ungewiss, Stefan Effenberg würde eine Nominierung aber nicht überraschen: "Unrealistisch ist es nicht, dass Terodde es in den Kader schaffen könnte. Warum soll dieser große WM-Traum für ihn nicht in Erfüllung gehen? Er ist ein Spielertyp, ein echter Mittelstürmer, den wir so in Deutschland ansonsten nicht haben", schrieb der Ex-Profi in seiner Kolumne für t-online und betonte: "Flick sollte ernsthaft über seine Nominierung nachdenken – und wenn es nur als Back-up oder Option für die Bank ist."

"Der Ball liegt jetzt bei ihm"

Da bei Flick das Leistungsprinzip an oberster Stelle steht, müsse Terodde aber "Leistung bringen, topfit und voll im Rhythmus sein – und natürlich in der Bundesliga auch ein paar Buden machen", ergänzte Effenberg. "Der Ball liegt jetzt bei ihm", weiß der 54-Jährige, der 1994 selbst für die WM in den USA nominiert wurde.

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