Eberl: Rose gerade der beste Trainer - "am heutigen Tag"

Logo: fussball.news

fussball.news

Artikelbild: https://image-service.onefootball.com/crop/face?h=810&image=https%3A%2F%2Ffussball.news%2Fsites%2Fdefault%2Ffiles%2Fstyles%2F16x9_xxxl_sc%2Fpublic%2F2021-03%2F49613786.jpg%3Fh%3D86d9b144&q=25&w=1080

Trotz Negativtrend hält Gladbach-Sportdirektor Max Eberl an Trainer Marco Rose weiter fest. Statt wie es in anderen Vereinen zuletzt der Fall war, vertraut man bei Borussia Mönchengladbach auf Kontinuität. Ob sich das bis zum Ende der Saison auch auszahlt, steht auf einem anderen Papier.

Acht vorzeitige Trainerwechsel (ohne Interimstrainer) gab es in dieser Saison bereits. Zuletzt wurden die Übungsleiter Uwe Neuhaus (Arminia Bielefeld) und Christian Gross (FC Schalke 04) vor die Tür gesetzt. Bei Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach wird gegen den Strom der vorzeitigen Trainerentlassungen geschwommen. Sowohl Rudi Völler als auch Eberl stärkten ihren Trainern Peter Bosz und Rose jüngst den Rücken - trotz Negativtrend! "Ich sehe es nicht so, dass nur eine Person daran schuld ist, dass wir gerade keine Spiele gewinnen", sagte Gladbachs Sport-Boss Eberl zur Personalie Rose.

Eberl: "Die Bewertung kommt danach"

"Ich treffe die Entscheidung auch nicht, weil ich Marco etwas Gutes tun will, sondern weil ich als Verantwortlicher des Klubs der Überzeugung bin, dass wir gerade den besten Trainer haben - am heutigen Tag", führte Eberl weiter aus. Auffallend: Mit dem zusätzlichen Satzende ließ der 47-Jährige sich ein Hintertürchen offen. "Natürlich kann man Wochen und Monate später sagen: Es war verkehrt oder es war richtig. Die Bewertung kommt danach, aber eben nicht am heutigen Tag. Und am heutigen Tag haben wir diese Entscheidung zu treffen", sagte Eberl. Gegen Leverkusen wird Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr) versuchen, den Negativlauf von sechs sieglosen Spielen zu stoppen.