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Dynamo Dresden: Den Schwung verloren

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Mit zehn Punkten aus den ersten vier Partien war Dynamo Dresden beinahe makellos in die Saison gestartet, doch in den vergangenen Wochen setzte es für den Drittligameister größtenteils Niederlagen. Für Trainer Alexander Schmidt sind die jüngsten Ergebnisse allerdings kein Grund zur Panik.

„Wir haben gewusst, dass diese Liga sehr hart und sehr eng wird“, sagt der Coach der Sachsen, der betont, dass es nun gelte, ruhig zu bleiben, hart weiterzuarbeiten und positiv zu bleiben.

Der Fußballlehrer durchschreitet bei seinem aktuellen Arbeitgeber, den er seit Ende April dieses Jahres betreut, das erste sportliche Tal. Fünf der zurückliegenden sechs Zweitligaspiele verlor die SGD. Einzige Ausnahme war ein 3:0-Heimerfolg gegen Werder Bremen Ende September.

In der Vorsaison war mit Schmidt der Erfolg zurück in die Landeshauptstadt gekommen. Nachdem Dynamo noch den Aufstieg zu verspielen gedroht hatte, entließ die Vereinsführung Markus Kauczinski als Chef-Trainer und präsentierte nur einen Tag später mit Schmidt dessen Nachfolger. Trotz eines eng getakteten Spielplans, dem Dresden aufgrund von Corona-Fällen innerhalb der Lizenzspielerabteilung und damit einhergehenden Neuterminierungen ausgesetzt war, stiegen die Schwarz-Gelben letztlich souverän mit vier Punkten Vorsprung auf Hansa Rostock und den FC Ingolstadt 04 auf. Der persönliche Lohn für Schmidt: eine Verlängerung des zum Saisonende auslaufenden Vertrages.

Der Dresdener Übungsleiter wird nun darauf hoffen, dass insbesondere seine Offensivabteilung wieder in Schwung kommt. Mit Ausnahme der drei Tore gegen Bremen erzielte Dresden seit Ende August lediglich bei der 1:2-Niederlage in Heidenheim einen eigenen Treffer. Beim 0:3 gegen den SC Paderborn 07, dem 0:1 beim SV Darmstadt 98, dem 0:3 beim FC St. Pauli und dem 0:1 vergangene Woche gegen den 1. FC Nürnberg blieb die SGD ohne eigenen Torerfolg. Zu abhängig ist Dynamo bislang von Mittelstürmer Christoph Daferner, der in zehn Ligaspielen fünfmal erfolgreich war – in zwei Partien per Doppelpack. Neben Daferner hat einzig Mittelfeldspieler Heinz Mörschel mehr als einmal in dieser Saison getroffen. Mit einem größeren Spektrum an torgefährlichen Spielern stiege auch die Wahrscheinlichkeit, dass Schmidt einen erfolgreichen Geburtstag verleben wird. Der Dynamo-Coach wird am kommenden Samstag (23.10.), und damit am Tag des Duells zwischen dem S04 und Dresden, 53 Jahre alt.

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