Düsseldorfer Remis beim HSV: Ex-Hamburger Narey erlebt "geiles Spiel“ | OneFootball

Düsseldorfer Remis beim HSV: Ex-Hamburger Narey erlebt "geiles Spiel“

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Fortuna Düsseldorf sorgt auf fremden Plätzen weiter für das Kontrastprogramm zu seiner Heimschwäche: Durch das 1:1 bei Aufstiegsanwärter Hamburger SV trotz langer Unterzahl holten die Rheinländer den siebten Punkt aus den vergangenen drei Auswärtsspielen. Maßgeblich an der Verlängerung der Serie war ausgerechnet der Ex-Hamburger Khaled Narey.

Überragende Werte an früherer Wirkungsstätte

An seiner früheren Wirkungsstätte genoss der 27-Jährige die Komplimente für seine erneut starke Vorstellung umso mehr. "Wenn man drei Jahre für einen Klub gespielt hat und dann zurückkommt, will man natürlich auch eine gute Leistung zeigen.  Für mich war es natürlich ein geiles Spiel“, meinte Narey auf der Klubhomepage nicht nur wegen Mitarbeit beim Ausgleich der Fortuna durch Robert Bozenik (72.)

Tatsächlich war der Flügelspieler von seinen ehemaligen HSV-Kollegen praktisch nicht zu stoppen und avancierte zum überragenden Düsseldorfer: Mit 11,9 km legte Narey das größte Pensum aller Fortunen zurück, sorgte bei einem seiner zahlreichen Sprints an der rechten Außenlinie mit einer Geschwindigkeit von 33,4 km/h für den Bestwert der Gäste und war mit 16 gewonnen Zweikämpfen sogar der stärkste Spieler auf dem Platz.

Preußer: Erster Heimsieg "ist der Auftrag“

Für Trainer Christian Preußer war das Remis angesichts der frühen Roten Karte gegen Edgar Prib (23.) wegen groben Foulspiels gegen Tim Leibold nach Videobeweis doppelt wichtig. In Unterzahl "haben wir das richtig gut gemacht. Wir hatten sogar noch Chancen, die Partie zu gewinnen – das wäre das I-Tüpfelchen gewesen“, resümierte der Coach und fügte hinzu: "Dieses Ergebnis kann noch ganz viel wert sein.“

Veredeln könnte Düsseldorf das Unentschieden am Samstag – durch den ersten Heimsieg der Saison im Duell mit dem Karlsruher SC. Im fünften Anlauf soll nach Preußers Vorstellungen der Knoten vor heimischem Publikum endlich platzen: "Das ist der klare Auftrag“, machte der Coach seine Erwartungshaltung unmissverständlich klar.

Auch seine Spieler brennen auf das ersehnte Erfolgserlebnis im eigenen Stadion. "Wir können stolz auf die Art und Weise sein, wie wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben, denn in Unterzahl ist es gerade bei einer Ballbesitz-Mannschaft wie dem HSV eine schwere Aufgabe. Jetzt müssen wir zuhause nachlegen“, hoffte auch Routinier Adam Bodzek schon für das Spiele gegen den KSCV auf einen Befreiungsschlag.

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