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·2. April 2025

Dritter Anlauf: BVB gibt im Werben um Cherki nicht auf

Artikelbild:Dritter Anlauf: BVB gibt im Werben um Cherki nicht auf

Nach zwei gescheiterten Versuchen startet Borussia Dortmund einen neuen Anlauf bei Rayan Cherki. Doch die Verhandlungen mit Olympique Lyon könnten komplizierter werden als je zuvor.

Borussia Dortmund gibt im Werben um Rayan Cherki nicht auf. Nach zwei gescheiterten Versuchen plant der BVB laut Ruhr Nachrichten einen erneuten Vorstoß, um den Offensivspieler von Olympique Lyon im Sommer zu verpflichten. Der 21-Jährige soll zum zentralen Baustein der anstehenden Kader-Umstrukturierung werden – doch ein Transfer bleibt eine Herausforderung.


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Bereits im vergangenen Sommer und Winter hatte Dortmund versucht, Cherki nach Deutschland zu holen. Während zunächst interne Zweifel an einer Verpflichtung bestanden, scheiterte das zweite Angebot im Januar an der Verhandlungsführung und der Ablösesumme. Der BVB bot 22,5 Millionen Euro – ein Betrag, den Lyons Präsident John Textor als „respektlos kommuniziert“ und „zeitlich schlecht gewählt“ kritisierte.

Die verhärteten Fronten erschweren eine neue Annäherung. Textor soll laut Medienberichten kein gutes Verhältnis zu BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl haben. Dennoch plant Dortmund, erneut Kontakt aufzunehmen und sich um eine Einigung zu bemühen.

Sportlich hat Cherki in den vergangenen Monaten noch einmal an Wert gewonnen. Der talentierte Offensivspieler kommt in dieser Saison in der Ligue 1 auf sechs Tore und neun Vorlagen in 23 Spielen. In der Europa League glänzte er mit zwei Treffern und acht Assists.

Gewinnt der BVB das Rennen um Cherki?

Durch diese Leistungen ist sein Marktwert gestiegen, was einen Transfer für Dortmund zusätzlich erschwert. Zudem sollen mehrere Premier-League-Klubs, darunter Manchester United, ein Auge auf den Franzosen geworfen haben.

Trotz der komplizierten Verhandlungen gibt es für den BVB auch positive Anzeichen. Cherkis Vertrag bei Lyon läuft nur noch bis 2026, und der französische Klub steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Ein Verkauf im Sommer scheint wahrscheinlich, um einen ablösefreien Abgang in einem Jahr zu verhindern.

Dennoch bleibt unklar, ob die im Winter aufgerufenen 22,5 Millionen Euro ausreichen werden. Falls Dortmund im Saisonendspurt die Qualifikation für die Champions League verpasst, könnte das Budget für große Transfers zusätzlich schrumpfen.

Sollte sich der BVB aber doch für die Königsklasse qualifizieren, hätte der Klub stärkere Argumente in der Hand – sowohl finanziell als auch sportlich. Es bleibt abzuwarten, ob der dritte Anlauf bei Rayan Cherki dieses Mal von Erfolg gekrönt sein wird.

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