Doekhi-Transfer: Diese zwei Bundesligisten stach Union aus | OneFootball

Doekhi-Transfer: Diese zwei Bundesligisten stach Union aus

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Er ist Unions dritter Neuzugang für die kommende Saison: Danilho Doekhi wechselt ablösefrei von Vitesse Arnheim zu den Köpenickern, unterschreibt in der Hauptstadt einen Vertrag bis 2025. Ein weiterer Transfer-Coup von Manager Oliver Ruhnert, schließlich soll Union nicht der einzige Bundesligist gewesen sein, der Doekhi unbedingt verpflichten wollte.

Kapitän aus Arnheim: Unions nächster ablösefreier Transfer

Der 23-Jährige ist seit dem Bundesliga-Aufstieg 2019 bereits der 22. Profi, der ablösefrei zu den Eisernen wechselt. So musste Union auch für die beiden anderen schon feststehenden Sommer-Zugänge Janik Haberer (SC Freiburg) und Paul Seguin (Fürth) keine Ablöse überweisen. „Danilho besitzt die idealen Voraussetzungen für einen modernen Innenverteidiger. Er verfügt über eine starke Physis, ist aber gleichzeitig auch sehr agil. Dazu hat er als Kapitän von Vitesse gelernt, Verantwortung zu übernehmen und im Mannschaftsgefüge eine Führungsrolle auszufüllen“, kommentierte Ruhnert seine jüngste Verpflichtung.

In seiner Geburtsstadt Rotterdam spielte Doekhi lange in der Jugendabteilung des heutigen Zweitligisten Excelsior. Ab 2016 ließ er sich bei Ajax ausbilden und spielte dort unter anderem mit Juve-Star Matthijs de Ligt zusammen. Mit der U19 wurde er A-Jugend-Meister, mit der Zweitvertretung Zweitliga-Meister. Nach zwei Jahren in Amsterdam folgte der Wechsel zu Vitesse Arnheim, für das er seitdem 136 Spiele bestritten hat. Und dies in einer derart überzeugenden Manier, das Union offenbar längst nicht der einzige Interessent war.

Doekhi: „Union ist eine riesige Chance für mich“

So sollen die Eisernen im Werben um Doekhi neben Europa-League-Finalist Glasgow Rangers allen voran den VfB Stuttgart und Hertha BSC ausgestochen haben. Außerdem scheint sich der Defensivmann unter anderem auch auf dem Radar von Borussia Mönchengladbach befunden zu haben. Dies berichtet die niederländische Zeitung „De Gelderlander“. Am Ende bekam aber der Europa-League-Teilnehmer aus Köpenick den Zuschlag.

„Mit dem Wechsel in die Bundesliga möchte ich den nächsten Schritt in meiner Karriere gehen. Union ist eine riesige Chance für mich und ich will den Verein auf seinem Weg weiterbringen“, ließ Doekhi nach der offiziellen Bekanntgabe des Transfers verlauten. „Ich habe in den Gesprächen außerdem das Gefühl gewonnen, dass ich mich hier weiter verbessern kann. Auch vom Stadion und der Atmosphäre hier habe ich schon einiges gehört, darauf freue ich mich ganz besonders.“

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