Dimitrios Grammozis: Haben zu Beginn die Konzentration vermissen lassen

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Nach dem Schlusspfiff der Partie gegen den Karlsruher SC, die am Freitagabend (17.9.) mit 1:2 aus Schalker Sicht verloren ging, haben sich die Chef-Trainer beider Vereine sowie Marius Bülter zu den 90 Minuten geäußert. schalke04.de hat die wichtigsten Aussagen zusammengefasst.

Wir wollten nach den beiden Siegen zuletzt nachlegen, um eine kleine Serie zu starten. Wir sind denkbar schlecht in die Partie gestartet. Wir haben nicht diese Energie von Anfang an ins Spiel gebracht wie der Gegner und zu Beginn die Konzentration vermissen lassen. Nach dem Gegentor kamen wir von Minute zu Minute besser ins Spiel. Es war eine Partie, die sich viel im Mittelfeld abgespielt hat. Das Ausgleichstor kam zustande, weil wir in dieser Situation die Tiefe gesucht haben – und Simon Terodde war dann wieder zur Stelle. Wir sind gut in die zweite Halbzeit gestartet, wenn der Standard von Marcin Kaminski reingeht, dann bekommen wir noch mehr Sicherheit. Nach der Roten Karte hatten wir mit dem Ball zu wenig Kontrolle, der Gegner hatte vermehrt Ballbesitz. Dann erzielt Marvin Wanitzek ein fantastisches Tor, das er wahrscheinlich nicht jeden Tag schießt. Wir wissen, dass es ein langer und steiniger Weg ist. Wir werden weitermachen und positiv bleiben, damit wir am nächsten Spieltag die drei Punkte hoffentlich holen.

Meine Mannschaft hat von Anfang an das umgesetzt, was wir als Trainer-Team ihr mit auf den Weg gegeben hatten: sehr mutig zu attackieren und Fehler des Gegners zu erzwingen. Das Führungstor hat uns in die Karten gespielt. Danach sind die Schalker besser ins Spiel gekommen, durch einen eigenen Fehler haben wir sie komplett ins Spiel zurückgeholt. Das Chancenverhältnis was ausgeglichen, deswegen ging das Halbzeitergebnis in Ordnung. Die schwierigste Phase hatten wir zu Beginn der zweiten Halbzeit zu überstehen, in der das aberkannte Abseitstor gefallen ist. Schalke hatte ein gefühltes Übergewicht im letzten Drittel, wir haben aber keine allzu großen Torchancen zugelassen. Die Rote Karte hat das Spiel dann noch in eine bestimmte Richtung verschoben.

Wir haben uns viel vorgenommen, das aber nicht zu 100 Prozent auf den Platz gebracht. Es ist extrem ärgerlich, dass wir erneut kurz vor Schluss ein Gegentor kassiert haben. Das müssen wir in den Griff bekommen. Der Start ins Spiel war extrem unglücklich, danach sind wir gut zurückgekommen und machen den Ausgleich. Danach waren wir aber nicht so druckvoll, dass wir kurz davor waren, das Spiel zu drehen. Insgesamt war es kein gutes Spiel von uns.

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