Die Zuschauer stehen bis zum Schluss hinter dem Team – Faghir trifft in der Nachspielzeit | OneFootball

Die Zuschauer stehen bis zum Schluss hinter dem Team – Faghir trifft in der Nachspielzeit

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Stuttgart holt Last-Minute-Punkt

Bei Matarazzos Aufstellungsbogen war erneut viel Improvisation nötig, doch auch im Spiel gegen Union brachte er eine schlagkräftige Mannschaft auf den Rasen. In der Defensive waren die Stuttgarter wie immer hellwach und konnten vieles wegverteidigen, doch in der Offensive war wenig bis nichts geboten. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld kam Berlin zum gefühlt ersten Torschuss, der allerdings bedingt durch den völlig freistehenden Schützen, die Führung bedeutete. Ein Fehler der Defensive wurde sofort bestraft. Union hatte optisch ein Übergewicht, das lag an der noch immer schwachen Offensive des VfB, die auch in der zweiten Halbzeit kaum stattfand. Bis zum Strafraum sah das Aufbauspiel noch gut aus, ein Pass in die Tiefe, schnelle Spielzüge, es fehlte zu viel, was auch an der gut gestaffelten Berliner Abwehr lag. Nach knapp einer Stunde waren die Schwaben zu allem Überfluss nur noch mit zehn Mann auf dem Platz. Atakan Karazor holte sich eine der schnellsten Gelb und Gelb-Roten-Karten der Liga ab, vom ersten zum zweiten Foul dauerte es keine Minute. Matarazzo stellte um, der wieder einmal starke Hiroki Ito, spielte zum Ende der Partie auf der linken Seite, da auch Kempf für die offensiven Alternativen Platz machen musste. Der VfB spielte Halbzeit zwei auf die Cannstatter Kurve zu, die Fans waren komplett zurück, die Stimmung entsprechend aufgeheizt. Sie wurden nicht müde, ihre Mannschaft nach vorne zu peitschen, die erst in den letzten Minuten nochmals ihre offensiven Aktionen hatte. Eine davon brachte den viel umjubelten Ausgleich. Neuzugang Wahid Faghir traf mit Hilfe des Fusses von Timo Baumgartl in der Nachspielzeit und sicherte dem VfB einen Punkt.

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