🎙 Die Buli-Stimmen vom Samstag: "Er ist eine richtige Maschine"

Logo: OneFootball

OneFootball

Niklas Levinsohn

Artikelbild: 🎙 Die Buli-Stimmen vom Samstag: "Er ist eine richtige Maschine"

Dortmund feiert Haaland, Leipzig Timo Werner und Köln Jhon Córdoba. Das sind die Stimmen zu den Bundesliga-Partien vom Samstag.

RB Leipzig – Union Berlin 3:1 (1:0)

Julian Nagelsmann (Trainer Leipzig): „Es ist heute ein hartes Stück Arbeit gewesen. Wie bereits unter der Woche erwähnt, ist Union eine gute Mannschaft, die nicht einfach zu bespielen ist. Wir sind früh in Rückstand geraten, was so nicht hätte passieren dürfen. Ich habe den Jungs vor dem Spiel gesagt, dass wir uns nicht auf dem Gezeigten in der Hinrunde ausruhen dürfen, sondern weiterkämpfen müssen. Das haben wir heute nach dem Rückstand getan und völlig zurecht gewonnen.“

Urs Fischer (Trainer Union): „Ich muss meine Einschätzung korrigieren. Ihr (RB Leipzig, d. Red.) zählt tatsächlich zu den Mannschaften, die um die Meisterschaft mitspielen können. Insgesamt auch ein toller Auftritt meiner Mannschaft, die nie aufgegeben hat. Wir nehmen einige positive Dinge mit nach Berlin.“


FC Augsburg – Borussia Dortmund 3:5 (2:0)

Martin Schmidt (Trainer Augsburg): „Wir waren auf einem guten Weg, etwas zu holen. Vor allem in der ersten Stunde haben wir den Gegner gut bearbeitet und ihn nicht zur Entfaltung kommen lassen. In dieser Phase war es der Fußball, den wir uns vorstellen. Das 2:3 hat uns verunsichert, wir waren teilweise auch zu sorglos. Ich mache der Mannschaft aber keinen Vorwurf. Wir müssen sicher besser verteidigen, ein Gegner mit Topqualität bringt uns allerdings an unser Limit. Wir haben nun einige wichtige Spiele vor uns.“

Lucien Favre (Trainer Dortmund): „Erling ist gut angekommen, hat sofort seine Stärke gezeigt mit den Läufen in die Tiefe. Er bewegt sich gut zwischen den Linien und gibt uns eine andere Möglichkeit, nach vorne zu spielen. (…) Es war ein verrücktes Spiel. Wir hätten schon in der ersten Halbzeit führen müssen. Aber statt zu führen, verlieren wir die erste Halbzeit 0:1.“


Fortuna Düsseldorf – SV Werder Bremen 0:1 (0:0)

Friedhelm Funkel (Trainer Düsseldorf): „Wir haben uns für unseren Aufwand nicht belohnt. Wir hatten einige gute Chancen, vorneweg die Riesenchance von Rouwen Hennings in der ersten Halbzeit, als er knapp rechts vorbeischießt. Ansonsten hatten wir ein paar Kopfballsituationen und Umschaltmomente, doch wir haben zu häufig nicht die richtige Entscheidung getroffen. So haben wir diese intensive Partie durch ein sehr unglückliches Gegentor verloren. Wir müssen mit der Niederlage leben und sie aufarbeiten – ab morgen geht es weiter.“

Florian Kohfeldt (Trainer Bremen): „Ich bin natürlich sehr erfreut, dass wir gewonnen haben. Wir haben diese Partie unter schwierigen Bedingungen angenommen – es ging für beide Teams um sehr viel. Fortuna war ein ebenbürtiger Gegner, es war ein rassiges Spiel. Wir haben zum richtigen Zeitpunkt durch eine Standardsituation ein Tor erzielt. Beide Mannschaften hatten darüber hinaus auch noch einige Möglichkeiten – trotzdem war es kein unverdienter Sieg für uns.“


1. FC Köln – VfL Wolfsburg 3:1 (2:0)

Markus Gisdol (Trainer Köln): „Wir hatten unterschiedliche Phasen im Spiel. In der Anfangsphase und zum Teil in der zweiten Hälfte hat Wolfsburg dominiert. Danach sind wir besser reingekommen und haben besser zugepackt. Wir haben auch einige Dinge gesehen, die wir abstellen müssen. Aber die drei Punkte tun uns gut und wir sind glücklich, dass wir gewonnen haben.“

Oliver Glasner (Trainer Wolfsburg): „So zu starten, ist natürlich alles andere als schön. Wir hatten heute große Probleme mit dem Verteidigen von Standardsituationen, auf diese Weise ist Köln zu zwei Toren gekommen. Zwar haben wir nach vorne gespielt und wieder eine Vielzahl an Chancen kreiert, aber momentan, das müssen wir einfach konstatieren, tun wir uns schwer damit, diese auch zu verwerten.“


FSV Mainz 05 – SC Freiburg 1:2 (0:2)

Achim Beierlorzer (Trainer Mainz): „Die Effizienz von Freiburg hätten wir uns heute gewünscht. Wir haben 22 Mal aufs Tor geschossen und hätten auch das 1:0 machen können durch Jean-Philippe Mateta. Das wünscht man sich als Trainer, denn es macht die Dinge einfacher. Auch nach dem Rückstand hatten wir die Riesenchance, wo Mateta vorbeirutscht. Diese Momente müssen wir nutzen, effizienter werden und besser verteidigen.“

Christian Streich (Trainer Freiburg): „Wir haben uns heute für eine Dreierkette entschieden, weil wir Mainz kennen. Wir haben sie auch in Marbella stark gesehen mit enormen Tempo. (…) Wir waren vor der Pause sehr effizient. Die zweite Halbzeit war ordentlich, aber am Ende standen wir zu tief. Es ist sicher kein hochverdienter Sieg, dennoch bin ich glücklich hier in Mainz endlich gewonnen zu haben.“


TSG 1899 Hoffenheim – Eintracht Frankfurt 1:2 (0:1)

Alfred Schreuder (Trainer Hoffenheim): „Am Ende geht die Niederlage wohl in Ordnung. In der ersten Hälfte hatten wir Probleme, im Ballbesitz nicht genügend Tempo und konnten das Spiel nicht schnell genug verlagern. In der zweiten Hälfte haben wir umgestellt und es wurde viel besser. Vor dem zweiten Gegentor machen wir leider einen großen Fehler. Anschließend waren wir etwas angeschlagen und haben zehn Minuten gebraucht. Danach waren noch Möglichkeiten da, aber wir haben die Räume nicht gut genug genutzt.“

Bundesliga

TSG Hoffenheim
Eintracht Frankfurt

Adi Hütter (Trainer Frankfurt): „Wir haben heute verdient gewonnen, gerade in Anbetracht unserer Torchancen am Ende. Das war nach vielen Wochen ohne Sieg und angesichts unserer Auswärtsbilanz ein Befreiungsschlag. Ich habe eine tolle und sehr disziplinierte Mannschaftsleistung gesehen, speziell in den ersten 30 Minuten.“