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·13. Juli 2023

DGOU klärt auf: Frauen häufiger von Kreuzbandverletzungen betroffen

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Carolin Simon, Giulia Gwinn, Beth Mead: Die Liste der Spielerinnen, die bei der Fußball-WM der Frauen in Australien und Neuseeland (20. Juli bis 20. August) wegen oder in Folge eines Kreuzbandrisses ausfallen, ist lang. Denn Frauen sind besonders häufig von der schweren Knieverletzung betroffen.

„Der Kreuzbandriss ist besonders unter Frauen weit verbreitet, denn Frauen haben ein mindestens zweimal höheres Verletzungsrisiko für schwere Knieverletzungen als Männer im Fußballsport, unabhängig vom Leistungsniveau“, sagte Thomas Tischer von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU).


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Die Gesellschaft klärt im Vorfeld der Frauen-WM im Rahmen ihres Programms „no trauma in sport“ über Ursachen, Häufigkeit und Prävention von Kreuzbandverletzungen auf. Ein erhöhtes Risiko bei Frauen bestehe dabei sowohl im Spitzen- als auch im Freizeitsport, betonte Fischer.

Die erhöhte Verletzungsanfälligkeit von Frauen habe dabei mit anatomischen Unterschieden, hormonellen Faktoren, biomechanischen Faktoren sowie Unterschieden in der Bewegungsmechanik und im Sportverhalten zu tun, betonte Philipp Niemeyer von der DGOU. Als gute Präventivmaßnahme habe sich vor allem neuromuskuläres Training erwiesen.

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