DFB-Vize Peters: "Hauruck-Aktionen selten die beste Lösung"

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Die Zukunft von Bundestrainer Joachim Löw liegt kommende Woche in den Händen der DFB-Spitze. Das Gremium wird nach einer Analyse, die Oliver Bierhoff vorstellt, ein Urteil fällen. In anderen Verbänden wäre der Nationaltrainer vermutlich unmittelbar entlassen worden. Peter Peters findet das Vorgehen des DFB aber richtig.

"Hauruck-Aktionen sind selten die beste Lösung", sagt er gegenüber dem Portal Sportbuzzer. Der 58-Jährige ist 1. Vizepräsident des DFB und stimmt daher mit über die Zukunft von Löw ab. Die Reaktion auf das Debakel in der Nations League in Spanien fand er angemessen. "Spanien ist eine sehr gute Mannschaft. Das heißt nicht, dass unser Auftritt zu entschuldigen war, das sieht auch niemand so. Die Aussagen nach dem Spiel waren doch sehr deutlich", so Peters.

"Solche Diskussionen gehören dazu"

Manche Medien spekulieren derweil, dass es innerhalb des DFB-Präsidiums Strömungen gäbe, die Löw zu einer Rückholaktion der vor eineinhalb Jahren aussortierten Weltmeister bewegen wollen. "Diese sportlichen Einschätzungen und Bewertungen sind die Urkompetenz des Bundestrainers. Ganz grundsätzlich finde ich: Solche Diskussionen gehören dazu", sagt Peters. Die Entscheidung bezüglich Löw hängt für ihn also wohl kaum von dessen Haltung zu Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller ab.