DFB-Torwarttrainer Köpke: „Aufpassen, dass wir nach Neuer und ter Stegen keine Probleme bekommen“

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News | Traditionell ist Deutschland eine Nation, die über viele gute Torhüter verfügt. Manuel Neuer und Marc-Andre ter Stegen sind in die absolute Weltspitze einzuordnen. Doch wie sieht es derzeit im Nachwuchsbereich aus?

Köpke: Junge Torhüter erhalten zu wenig Spielzeit

Viele junge Torhüter, die Stammspieler in ihren Klubs sind, gibt es derzeit nicht. Dieses Problem sieht auch Bundestorwarttrainer Andreas Köpke (58). „Wir müssen schon aufpassen, dass wir nach der ‚Generation Neuer/ter Stegen‘ keine Probleme bekommen. Die Jungs, die da im Blickpunkt stehen, wie zum Beispiel Alexander Nübel, Markus Schubert und Lennart Grill, bekommen zu wenig Spiele, um sich weiterzuentwickeln. Als junger Torwart ist Spielpraxis durch nichts zu ersetzen“, teilte er gegenüber der Bild mit.

Ebenfalls zu Wort kam DFB-Torwartkoordinator Marc Ziegler (44): „Unsere Torwartausbildung ist grundsätzlich auf einem hohen Niveau. Das Kerngeschäft des Torwarts wird es immer sein, Bälle zu halten. Aber darüber hinaus entwickelt sich das Spiel und damit auch das Anforderungsprofil permanent weiter. Ein ‚moderner Torhüter‘ sollte fußballerisch gut ausgebildet sein, Angriffsaktionen einleiten, die Defensivarbeit des Teams mitorganisieren und gegebenenfalls eingreifen können.“

(Photo by INA FASSBENDER/AFP via Getty Images)