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DFB-Team | „Ich glaube, dass es einfach schlecht war“ – Die Stimmen zu Deutschlands Sieg gegen Israel

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News | 2:0 besiegte Deutschland am Samstagabend Israel. Im Anschluss an die Partie sammelte das ZDF Stimmen des DFB-Teams.

„Auf diesem Niveau muss man 90 Minuten konzentriert sein“ – Flick mahnt nach Testspielsieg

Nico Schlotterbeck debütierte an diesem Samstagabend gegen Israel. Über 94 Minuten lieferte der Freiburger eine eigentlich grundsolide Leistung ab, überzeugte auch mit einigen guten Diagonalbällen. Allerdings verursachte er in der Nachspielzeit einen Elfmeter. „Ich glaube, dass es einfach schlecht war, in dieser Situation. Das war eine Unkonzentriertheit, das darf mir nicht passieren. Ich muss mich bei Kevin (Trapp) bedanken, dass er den Elfer hält. So ist es ganz glimpflich für mich ausgegangen. Es tut mir leid für die Mannschaft, aber Kevin hat den überragend gut gehalten, das ist gut für mich“, so Schlotterbeck selbstkritisch.

Erleichtert hingegen war Timo Werner. „Ich bin Stürmer. Ich will am liebsten so viele Tore schießen, wie ich kann. Bei Chelsea läuft es nicht so, wie ich es mir gerade wünsche. Umso schöner ist es, wenn ich hierher komme, das Vertrauen vom Trainer bekomme, spielen darf und dann auch treffe.“

Eben jener Trainer zeigte sich im Großen und Ganzen zufrieden, wenngleich es ihn „wahnsinnig geärgert“ hätte, „wenn wir das Gegentor bekommen hätten. Da hat sich Kevin aber auszeichnen können. Auf diesem Niveau muss man 90 Minuten voll konzentriert sein, man darf keine Fehler machen.“

Besonders herausheben wollte Hansi Flick niemanden. Er ist „mit allen Teilen der Mannschaft zufrieden“, hob aber auch die unterschiedliche Gemengelage heraus, mit der seine Spieler in die Partie gingen: „Timo hat lange nicht gespielt, nur wenige Einsätze gehabt. Man merkt ihm schon ein bisschen an, dass der Rhythmus fehlt. Das freut mich natürlich, dass er ein Tor gemacht hat. Es ist auch für einen Stürmer enorm wichtig, dass er weiß, wo das Tor steht und er ist einer, der immer wieder probiert, immer wieder in die Tiefe geht. Oftmals wird er nicht immer gesucht, das müssen wir verbessern.“

Am Dienstag geht es in Amsterdam gegen die Niederlande. Für sein Gegenüber, auch einer von Flicks Vorgängern beim FC Bayern, hatte er nur Lob übrig: „Wir freuen uns auf dieses Duell. Es freut mich, dass wir gegen Louis van Gaal spielen. Das ist einer, der mir in meiner Trainerlaufbahn viel mitgegeben hat, weil ich den holländischen Fußball sehr geschätzt habe, sehr geliebt habe und mich da auch immer wieder fortgebildet habe. Er war mit Sicherheit einer der Trainergrößen, von dem ich sehr, sehr viel mitgenommen habe.“

Photo by DANIEL ROLAND/AFP via Getty Images

Victor Catalina

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