DFB-Pokal: Gladbach & Leipzig ohne Mühe, Fürth jubelt in Verlängerung | OneFootball

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Jan Schultz·12. September 2020

DFB-Pokal: Gladbach & Leipzig ohne Mühe, Fürth jubelt in Verlängerung

Artikelbild:DFB-Pokal: Gladbach & Leipzig ohne Mühe, Fürth jubelt in Verlängerung

Am Samstagnachmittag standen im DFB-Pokal gleich neun Partien an. Die großen Favoriten gaben sich dabei keine Blöße, Gladbach, Köln und Augsburg feierten gar Torfestivals. Fürth durfte erst nach der Verlängerung jubeln.

Meinerzhagen – Greuther Fürth 1:6 n.V. (1:4, 1:1, 0:0)

Im heimischen Stadion hatte Zweitligist Fürth mit Oberligist Meinerzhagen mächtig Probleme. Die Westfalen standen nicht nur defensiv gut, sondern setzten nach vorne auch Nadelstiche. Kurz nach Wiederanpfiff belohnte sich der Fünftligist. Der Rückstand weckte Fürth auf, nach einem Eckball glichen die Bayern aus.


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Dennoch konnte das Kleeblatt die Sache erst in der Verlängerung klarmachen, dafür aber umso deutlicher. Fünf Fürther Tore fielen in 30 Minuten der Verlängerung, begünstigt wurden diese aber auch durch Verletzungen bei Meinerzhagen.

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Tore: 1:0 Wurm (50.), 1:1 Ernst (71.), 1:2 Green (99.), 1:3 Meyerhöfer (103.), 1:4 Meyerhöfer (105.), 1:5 Abiama (113.), 1:6 Abiama (118.)


1. FC Nürnberg – RasenBallsport Leipzig 0:3 (0:1)

Der Favorit ließ von Anfang an keine Zweifel daran aufkommen, wer sich in Nürnberg das Ticket für die zweite Runde sichert. Leipzig ging nach 137 Sekunden in Führung und kontrollierte das Geschehen nach Belieben. Die Entscheidung fiel letztlich aber erst Mitte der zweiten Halbzeit.

Tore: 0:1 Haidara (3.), 0:2 Poulsen (67.), 0:3 Hwang (90.)



Altglienicke – 1. FC Köln 0:6 (0:3)

Wie bei vielen anderen Duellen auch verzichtete der Berliner Regionalligist aus organisatorischen Gründen auf das Heimrecht, die Partie fand also in Köln statt. Der Außenseiter gab zunächst dennoch klar den Ton an, erst ein fragwürdiger Elfmeter brachte den Favoriten in Führung.

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Der Underdog blieb besser, hatte phasenweise über 70 Prozent Ballbesitz. Köln bewies aber eine enorme Effizienz und machte den Sack schon vor der Pause zu. Im zweiten Durchgang wurde es dann richtig deutlich.

Tore: 0:1 Hector (17., Elfmeter), 0:2 Rexhbecaj (36.), 0:3 Czichos (43.), 0:4 Rexhbecaj (63.), 0:5 Özcan (68.), 0:6 Drexler (85.)


Union Fürstenwalde – VfL Wolfsburg 1:4 (1:2)

Auch der Außenseiter aus Brandenburg musste auf fremdes Geläuf ausweichen, erwischte in Wolfsburg aber den besseren Start. Dank eines frühen Elfmetertreffers durfte Fürstenwalde kurz träumen, dann aber übernahm der VfL das Kommando und drehte die Partie noch vor der Pause. Im zweiten Durchgang wurde es schließlich deutlich.

Tore: 1:0 Geurts (9., Elfmeter), 1:1 João Victor (23.), 1:2 João Victor (29.), 1:3 Gerhardt (60.), 1:4 Guilavogui (77.)


FV Engers – VfL Bochum 0:3 (0:1)

Nach einer ruhigen Anfangsphase wurde der Underdog gerade etwas mutiger, da schlugen die Bochumer eiskalt zu. In der Folge spielte der VfL seine Überlegenheit geduldig aus.

Tore: 0:1 Zulj (23.), 0:2 Zoller (52.), 0:3 Pantović (65.)

1860 München – Eintracht Frankfurt 1:2 (0:0)

Interessante Partie an der Grünwalder Straße: Eine komplette Halbzeit fühlte man sich als Sechzig-Fan an frühere Bundesliga-Zeiten erinnert. Der aktuelle Drittligist konnte problemlos mit der Frankfurter Eintracht mithalten und bot dem Bundesligisten mehr als nur Paroli. Erst in der zweiten Halbzeit kippte das Spiel zugunsten der Eintracht, bis Sechzig wieder auf ein Tor rankam.

Tore: 0:1 Silva (52.), 0:2 Dost (56.), 1:2 Steinhart (79./FE)

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FC Oberneuland – Borussia Mönchengladbach 0:8 (0:5)

Schützenfest im Borussia-Park: Der Regionalligist tauschte das Heimrecht mit dem Bundesligisten und wollte bl0ß nicht zweistellig verlieren. Dieses Vorhaben war bereits in der ersten Halbzeit stark gefährdet, nach 45 Minuten führte die Fohlenelf bereits mit 5:0.

Insbesondere Patrick Herrmann war schnell da und sorgte mit zwei Toren innerhalb von 51 Sekunden früh für klare Verhältnisse. Nach dem Seitenwechsel schaltete der Bundesligist dann aber mindestens einen Gang zurück.

Tore: 0:1/0:2 Herrmann (13./14.), 0:3 Hofmann (19.), 0:4 Bensebaini (25.), 0:5 Elvedi (35.), 0:6/0:8 Neuhaus (52./84.), 0:7 Traoré (76.)


Eintracht Celle – FC Augsburg 0:7 (0:2)

Ein ungefährdeter Pokalauftakt ereignete sich zwischen Eintracht Celle und dem FC Augsburg. Der Bundesligist hatte im Gegensatz zu anderen Profimannschaften kaum Probleme mit der unterklassigen Konkurrenz. Die neuformierte Mannschaft von Trainer Heiko Herrlich sorgte bereits in der ersten Hälfte für eine klare Führung, in der zweiten Halbzeit konnte man mühelos erhöhen. Interessant: Celle wechselte in der 80. Minute den Torhüter.

Tore: 0:1 Vargas (19.), 0:2 Caligiuri (29.), 0:3 Finnbogason (46.), 0:4 Niederlechner (66.), 0:5 Hahn (66.), 0:6 Jensen (88.), 0:7 Jensen (89.)


SV Todesfelde – VfL Osnabrück 0:1 (0:0)

Alle Amateure gaben ihre Heimspielrechte an die großen Vereine ab. Wirklich alle? Nicht ganz! Ein wackerer Oberligist aus Schleswig-Holstein trotzte dem munteren Tauschspiel und richtete sein Heimspiel einfach auf der heimischen Anlage aus. Und was soll man sagen: Todesfelde machte dem VfL Osnabrück das Leben richtig schwer. Erst in der Schlussphase konnte Osnabrück den ersehnten Treffer erzielen.

Tore: 0:1 Klaas (77.)