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Annika Becker·17. September 2021

Deutschlands Start in die WM-Quali: "Konkurrenzkampf ist eröffnet"

Artikelbild:Deutschlands Start in die WM-Quali: "Konkurrenzkampf ist eröffnet"

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg startet mit ihrer Auswahl am Samstag (18.9.) in die Qualifikation für die WM 2023 in Australien und Neuseeland. Los geht es im Cottbuser Stadion der Freundschaft gegen Bulgarien. Durch Verletzungen und Rückkehrerinnen ist der deutsche Kader neu gemischt. Unter anderem wieder mit dabei: Dzsenifer Maroszán.


In den letzten Tagen gab es viele Nachrichten rund um die Nationalmannschaft, so soll es eine von Warner Bros. produzierte Dokumentationsserie der Regisseurin Martina Hänsel über den Weg zur EM 2022 in England geben. Schon seit April wird an dem Projekt gearbeitet, das für mehr Sichtbarkeit sorgen soll. Bereits im Jahr 2007 gab es den von Sönke Wortmann produzierten Film „Die besten Frauen der Welt“.

Außerdem wurde bekannt gegeben, dass es zwischen dem 14. und 24. Februar 2022 auf Einladung der Gastgeberinnen ein Vorbereitungsturnier in England geben wird. Neben den Engländerinnen und Deutschen sind auch die Spanierinnen mit dabei, ein viertes Team soll bald folgen, auch die Spielorte stehen noch nicht fest.

Die Rückkehrerin

Zu diesem Zeitpunkt wird Dzsenifer Marozsán voraussichtlich wieder Spielerin von Lyon sein. Die 29-Jährige ist gerade noch an Olympiques US-Partnerclub OL Reign ausgeliehen und konnte zuletzt wegen der Pandemie nicht an den deutschen Spielen teilnehmen. Sie habe sich in den USA an eine andere Spielweise gewöhnen müssen, weil der Ball oft über das Mittelfeld hinweg gespielt werde, verriet Marozsán: „Ehrlich gesagt, es ist nicht der schönste Fußball.“

Deshalb musste sie ihr Spiel weiterentwickeln: „Ich bin gerne am Ball. Jetzt ist es mehr Fight, mehr defensiv. Das tut mir ganz gut.“ Das wird sie in ihrem 105. Länderspiel gegen Bulgarien gleich zeigen wollen. Auch wieder mit dabei sind Lena Petermann (Montpellier) und Kathrin Hendrich (Wolfsburg).

„Der Konkurrenzkampf ist eröffnet“

Dem gegenüber steht eine Reihe von Ausfällen: Aufgrund von Verletzungen oder Rehatraining nicht mit dabei sind Paulina Krumbiegel (Hoffenheim), Leonie Maier (Everton), Alexandra Popp, Almuth Schult, Felicitas Rauch (Wolfsburg), Marina Hegering (Bayern) und Nicole Anyomi (Frankfurt). Als gäbe es rund ums Nationalteam damit nicht Verletzungssorgen genug, musste kurzfristig auch noch Sara Doorsoun wegen einer Muskelverletzung aus dem Kader genommen werden. Nachnominiert wurden Pia Wolter (Wolfsburg) und Fabienne Dongus (Hoffenheim).

Trainerin Voss-Tecklenburg erwartet für die beiden ersten Spiele in der Gruppe H gegen Bulgarien und Serbien „zwei tief stehende Gegner, die die Räume eng machen. Wir wollen mit Dynamik, Präzision und viel Spielfreude für diese Aufgaben Lösungen finden und erfolgreich in unsere WM-Quali starten.“

Für die Spielerinnen soll die WM-Qualifikation gleichzeitig auch die Vorbereitung auf die EM im kommenden Jahr sein, die Trainerin erklärte deshalb das Rennen um die begehrten Kaderplätze für eröffnet.


Wer zeigt die Spiele?

Die ARD überträgt ab 16:05 Uhr live.

Bereits am 21.9. geht es weiter gegen Serbien, hier überträgt das ZDF ab 16 Uhr.