WolfsBlog
·11. Januar 2026
Debakel: Wolfsburg verliert in München mit 1:8

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·11. Januar 2026

Der VfL Wolfsburg hat beim FC Bayern München eine bittere Lektion erhalten. Nach einer ordentlichen ersten Halbzeit folgte nach dem Seitenwechsel ein Einbruch, der am Ende in einer historischen Niederlage mündete. Das 1:8 war nicht nur deutlich, sondern ließ auch viele Fragen offen.
Zum 29. Mal reiste der VfL Wolfsburg zu einem Bundesligaspiel nach München. Zum 27. Mal verließen die Niedersachsen den Platz als Verlierer. Und doch sah es zur Pause nicht nach einem Debakel aus. Wolfsburg hielt im ersten Durchgang gut dagegen, setzte die Bayern mit hohem Pressing unter Druck und kam über schnelles Umschaltspiel zu eigenen Momenten. Mit dem 1:2 zur Halbzeit war für den VfL noch alles möglich.
Was dann folgte, war aus Wolfsburger Sicht kaum zu erklären. Die Bayern kamen mit hohem Tempo aus der Kabine und rissen die Partie früh an sich. Olise scheiterte zunächst noch an Kamil Grabara, traf kurz darauf aber doch. Nur wenige Minuten später war der Franzose erneut entscheidend beteiligt, als sein Pass ins Zentrum von Jenz unglücklich ins eigene Tor gelenkt wurde.
Spätestens danach war die Gegenwehr des VfL gebrochen. Guerreiro erhöhte, Harry Kane traf sehenswert, und die Münchner spielten sich in einen Rausch. Der überragende Olise und Leon Goretzka sorgten schließlich dafür, dass aus einer klaren Niederlage die höchste Bundesligapleite der Wolfsburger wurde.
Nach dem Spiel fand die sportliche Leitung deutliche Worte. Sportdirektor Pirmin Schwegler suchte zwar kurz nach Erklärungen, brachte die zweite Halbzeit dann aber auf einen klaren Nenner. Ein Komplettausfall. Trainer Daniel Bauer schlug in die gleiche Kerbe und stellte unmissverständlich klar, dass sich seine Mannschaft so nicht präsentieren dürfe.
Das Ergebnis reiht sich ein in eine lange Serie erfolgloser Auftritte des VfL in München, sticht aber in seiner Deutlichkeit heraus. Während die erste Halbzeit noch Mut machte, offenbarte der zweite Durchgang große Defizite. Für Wolfsburg bleibt die Erkenntnis, dass in München erneut nichts zu holen war und dass vor allem die Art und Weise der Niederlage noch lange nachwirken wird.









































