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Das waren die wichtigsten Transfers am Deadline Day

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Dominik Berger

So verrückt wie diesen Sommer war es wohl schon lange nicht mehr im Transferfenster. Am gestrigen Tag haben die Vereine auch nochmal alles rausgehauen, was so ging. Hier bekommst du einen Überblick über die wichtigsten Transfers.

Die wichtigsten Transfers des Tages

Ein Herzschlagfinale, das für deutsche Fans noch bis spät in die Nacht ging. Denn die Transferfenster in Spanien und England schlossen erst um Mitternacht, die Premier League hatte sogar noch eine Stunde länger offen als in Spanien zumindest gemessen an der MEZ.

Größere Fußstapfen kann es als Nachfolger wohl kaum geben: Moise Kean wechselt aus der Premier League vom FC Everton erneut zu Juventus Turin und soll da irgendwie Cristiano Ronaldo beerben. Der Angreifer kommt zunächst auf Leihbasis, im nächsten Jahr besitzen die Italiener eine Kaufoption über 20 Millionen Euro.

Apropos Nachfolger: Ilaix Moriba soll die Nachfolge von Marcel Sabitzer bei RB Leipzig antreten. Das ehemalige Barça-Juwel, das bei den Katalanen nicht verlängern wollte, läuft von nun an in der Bundesliga auf.

Der BVB hat nochmal auf die Personalnot in der Innenverteidigung reagiert. Etwas überraschend haben sich die Verantwortlichen für Marin Pongračić vom VfL Wolfsburg entschieden, der Österreicher wechselt für ein Jahr auf Leihbasis nach Dortmund.

Die Frankfurter Eintracht ist fündig geworden auf der Suche nach einem Sturmtank. Von Atalanta Bergamo kommt Sam Lammers ins Herzen von Europa.

Der VfB Stuttgart schraubt weiter an einer sportlichen Zukunft. Mit Wahid Faghir wechselt ein 18-jähriger Angreifer ins Ländle und unterschreibt dabei einen Fünfjahresvertrag.

Hertha BSC hat an diesem Deadline Day vor allem Abgänge zu verkraften, insbesondere die Flügel wurden mit einigen Leihen etwas ausgedünnt. Immerhin konnten die Herthaner mit Myziane Maolida auch einen neuen Spieler präsentieren.

Ein Wunderkind läuft von nun an für die Königlichen auf: Eduardo Camavinga schloss sich gestern Real Madrid an. Der 18-jährige Mittelfeldspieler hinterlässt Stade Rennes immerhin eine Ablösesumme zwischen 30 und 40 Millionen Euro.

Es waren die spannenden Personalien ganz am Ende des Transfersfensters. Während Saúl auf Leihbasis zu Chelsea wechselt, kehrt Antoine Griezmann zu Atlético Madrid zurück. Der Franzose wiederum wird von Luuk de Jong vom FC Sevilla ersetzt.

Diese Transfers sind noch in Arbeit

Wer jetzt dachte, wir haben das Transfertheater bis Januar hinter uns gebracht, der täuscht sich. Schließlich gibt es auch noch vertragslose Spieler, die jederzeit unter Vertrag genommen werden könnten.

So zum Beispiel der Fall bei gleich zwei prominenten Ex-Münchenern: Jérôme Boateng wird den Medizincheck bei Olympique Lyon erst heute absolvieren und dann den Vertrag unterschreiben. Franck Ribéry wird mit einem Wechsel zu Hellas Verona in Verbindung gebracht.

Auch bei Schalkes Amine Harit ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Der französische Fußballverband muss den Wechsel zu Olympique Marseille erst noch abnicken. Zuvor hatten alle Parteien daran gearbeitet, dass der Transfer überhaupt über die Bühne gehen kann, Grund dafür sind die finanziell angeschlagenen Franzosen.

So könnte es also in den nächsten Tagen auch noch weitere Transfers geben, die nicht unter die bisherigen Regularien fallen. In Russland schließt das Transferfenster beispielsweise erst nächste Woche.