Das Trainerkarussell der Bundesliga: Es dreht sich immer mehr

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Das Trainerkarussell in der Bundesliga beginnt sich immer mehr zu drehen. Marco Roses Wechsel von Borussia Mönchengladbach dank einer Klausel zu Borussia Dortmund war der Anstoß dieser ganzen Bewegung. Kaum war der Trainerstuhl leer wurde dieser prompt mit Adi Hütter von Eintracht Frankfurt besetzt.

Gleich vier Vereine suchen Trainer für nächste Saison

Nun sucht die Eintracht wieder einen Trainer. Mit Fridhelm Funkels auslaufendem Vertrag nach Saisonende in Köln, dem Ende der Leihe von Trainer Hannes Wolf bei Leverkusen und Hansi Flicks Abgang bei den Bayern im Sommer werden gleich drei weitere leere Trainerstühle in den Raum gestellt. Und dann ist da noch der Stuhl des Bundestrainers…

Letzterer könnte zeitnah von Hansi Flick übernommen werden. Mit dem Ende der Löw-Ära, nach der verspäteten Europameisterschaft, treffe sich der Zeitpunkt perfekt. Dies sieht auch Christian Falk, Fussballchef der „Bild“-Gruppe, am gestrigen Montagabend bei „Sport und Talk im Hangar-7“ auf „ServusTV“ ähnlich.

Den frei gewordenen Platz an der Säbener Straße, so sagt er, könnte sich Julian Nagelsmann, derzeit bei RB Leipzig, schnappen. Der 33-jährige Erfolgscoach wird immer wieder mit Top-Teams in Verbindung gebracht und könnte den Schritt wagen. Auch Tottenham soll nach der Mourinho-Entlassung Nagelsmann auf der Liste haben.

Salzburgs Freund: „Auf uns ist noch kein Verein zugekommen“

Die leere Trainerbank in Leipzig könnten die Bullen dann stallintern nachjustieren. Jesse Marsch, der in Österreich letzte Saison das Double holte und auch dieses Jahr wieder am besten Weg dahin ist, scheint überfällig für den nächsten Schritt.

Sportdirektor Christoph Freund versicherte bei „ServusTV“ aber, dass „auf uns noch kein Verein zugekommen“ ist. Dennoch versteht er, dass sein Trainer Begehrlichkeiten wecke, sagt aber auch, dass „ich auch nicht mit hundert Prozent sagen kann, er ist nächstes Jahr mein Trainer.“

Mit Oliver Glasner könnte Red Bull Salzburg im Fall der Fälle eine österreichische Lösung für den Posten des Cheftrainers anstreben. Um den Wolfsburg-Coach gibt es zahlreiche Gerüchte, er selber hält sich bedeckt. Auch ein mögliches Bayern-Engagement steht im Raum.

Wolfsburg und Leverkusen könnten leer ausgehen

Somit könnte der VfL Wolfsburg einer der Klubs sein, der für die nächste Saison eine weniger publike Lösung suchen müsste. Eine ähnliche Lösung könnte Bayer 04 Leverkusen anvisieren. Mit Hannes Wolf ist man zufrieden und könne sich durchaus eine weitere Zusammenarbeit vorstellen, doch der Trainer ist nur vom DFB ausgeliehen. Ein Verbleib ist also durchaus fragwürdig.

Auch dem 1. FC Köln fehlt nach Ende der Saison der Trainer. Friedhelm Funkel spielt Feuerwehrmann und ist nur bis Saisonende in der Domstadt. Sollte man mit ihm die Klasse halten, wäre die Trainersuche sicher leichter. Ein oft genannter Name ist hier Peter Stöger, der Austria Wien ebenfalls im Sommer verlässt.

Mit Heiko Herrlich und Pal Dardai gibt es zwei weitere Trainer, die vor einer ungewissen Zukunft stehen. Es ist also durchaus möglich, dass zu Beginn der neuen Spielzeit genauer auf die Trainerbank geblickt werden muss, um sich einen Überblick zu verschaffen.