Onefootball
mattipeters

Das ist die Bundesliga-Elf des Spieltags


Der 11. Spieltag der Bundesliga ist erledigt. Hier seht ihr, welche Akteure uns diesmal am meisten überzeugt haben.

Tor

Michael Esser: Er war der sichere Rückhalt für 96 im Niedersachsenderby und einer der Garanten für den überraschenden Erfolg gegen den VfL Wolfsburg. In der Schlussphase drängten die Wölfe auf den Ausgleich, doch der Keeper von Hannover vereitelte gleich mehrere sehr gute Möglichkeiten. Das Sahnehäubchen auf seiner Leistung war die Glanzparade in der Nachspielzeit gegen Brekalo.


Abwehr

Lukas Klostermann: Mit einem Tor und einer halben Vorlage auf jeden Fall eine Nominierung wert. Der 22-Jährige ist der perfekte Umschaltspieler und damit wie gemacht für das Vollgassystem Rasenballsport. Hinten hilft er dabei, die Leipziger bei nur neun Gegentoren zu halten (Ligaspitze) und im Angriff zeigt er sich ebenfalls vielseitig. Sein Einsatz beim Klärungsversuch von Kohr führte zum 3:0 durch Poulsen.

Timo Baumgartl: Dem jungen Verteidiger des VfB Stuttgart gelang nach 78. Bundesligaeinsätzen sein erstes Tor. Für ihn eine Erlösung. Für seinen Verein ebenfalls. Und für uns ein Grund, ihn in die Top-Elf des Spieltags zu nehmen. Ob ihm der neue Stuttgarter Standard-Coach, Halil Altintop, den entscheidenden Hinweis gegeben hat?

Jean Zimmer: Der Abwehrspieler von Fortuna Düsseldorf misst zwar nur 1,71 m, das hält den kleinen Wirbelwind aber nicht davon ab, groß aufzutrumpfen. Er leitete den vorentscheidenden Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 ein und hatte eine überragende Passquote von 92 Prozent.


Mittelfeld

Thorgan Hazard: Der Belgier bestätigte seine derzeit starke Verfassung mit viel Kreativität und Offensivdrang. Er gab erneut den Mittelfeldmotor der Fohlen und bereitete das 2:0 vor.

Axel Witsel: Man merkt, dass sich der Neuzugang des BVB immer wohler in seiner Rolle fühlt. Im Spitzenspiel gegen Bayern verlieh er seiner Mannschaft in der Drangphase des Rekordmeisters die nötige Organisation und Stabilität. Sein Schnittstellenpass auf Paco Alcácer zum Siegtreffer war weltklasse.

Jean-Philippe Gbamin: Beim Auswärtsspiel in Freiburg sorgte Gbamin mit seinem mutigen Distanzschuss für die frühe Führung der Gäste. Beinahe jeder Angriff der Mainzer lief über den Franzosen. Dazu rannte sich Gbamin mit knapp elfeinhalb Kilometer die Hacken wund und darf sich nun in unserer Elf des Spieltags ausruhen.

Linton Maina: Ein weiterer Kandidat aus der Kategorie „Erstes Bundesligator“. Der 19-Jährige erzielte nach überstandener Knieverletzung ein sehenswertes Volleytor für Hannover. Auch sonst hat er das Angriffsspiel der Breitenreiter-Elf entscheidend belebt.


Sturm

Marco Reus: Der Mann des Klassikers. Zwei Tore, davon eins der Marke „Tor des Monats“. Der 29-Jährige mit seinen Tempodribblings und seiner Torgefahr ein ständiger Unruheherd in der Hälfte des FC Bayern München und war vor allem in der zweiten Halbzeit nicht mehr zu stoppen. Diese Saison könnte die Spielzeit des Marco Reus werden.

Luka Jovic: Erzielte beim 3:0-Sieg von Eintracht Frankfurt gegen Schalke 04 einen Doppelpack Mit gerade mal 20 Jahren führt er die Torjägerliste der Bundesliga an und ist einer der Garanten für den Höhenflug der Hessen.

Alassane Plea: Es war zwar kein lupenreiner Hattrick, aber dennoch ein beeindruckender Dreierpack vom Franzosen gegen Werder Bremen. Er verleiht Borussia Mönchengladbach die nötige Kaltschnäuzigkeit und stellt jede Abwehr der Liga vor Probleme. Auch er ist ein Grund, warum Gladbach derzeit den zweiten Rang belegt.