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Dank Beier-Doppelpack: Hannover überrascht

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Als vierter Zweitligist nach dem FC St. Pauli, dem Hamburger SV und dem Karlsruher SC hat auch Hannover 96 den Sprung ins Viertelfinale des DFB-Pokals geschafft. Die Niedersachsen schalteten zuhause Bundesligist Borussia Mönchengladbach überraschend deutlich mit 3:0 (2:0) aus. Ebenfalls in der Runde der letzten Acht steht RB Leipzig dank eines 2:0 (1:0)-Heimerfolgs gegen den F.C. Hansa Rostock.

In Hannover erwischten die Gastgeber die "Fohlen" eiskalt: In der vierten Minute landete der Ball nach Unordnung in der Gladbacher Dreierkette bei Maximilian Beier, der den Ball freistehend aus halbrechter Position zur Führung einnetzte. Die Borussia tat sich schwer, ins Spiel zu finden, hatte aber durch Florian Neuhaus die große Ausgleichschance (12.), doch der Nationalspieler scheiterte am glänzend reagierenden Ron-Robert Zieler im Hannoveraner Tor.

Beier schnürt den Doppelpack

Der nächste Treffer fiel stattdessen auf der Gegenseite: Nach einem Handspiel im Strafraum von Neuzugang Marvin Friedrich erhöhte Sebastian Kerk in der 36. Minute vom Elfmeterpunkt auf 2:0. Wieder war es für die Borussia Neuhaus, der Zieler aus der Distanz zu einer Glanztat zwang (42.), der Keeper rettete auch am kurzen Pfosten gegen Alassane Pléa (43.).

96 erwischte aber auch in Halbzeit zwei den besseren Start und kratzte nach Beiers Schlenzer am dritten Treffer (47.). Nach einer eigenen Ecke lief Gladbach kurz darauf in einen Konter, den Beier völlig frei dann doch zum 3:0 abschloss (51.). Die Borussia hatte wieder durch Neuhaus zwar erneut die Chance auf den Anschluss (56.), hatte auf der Gegenseite aber viel Glück. Hendrik Weydandt scheiterte nach einem Eckball per Kopf an Yann Sommer, den Nachschuss setzte Beier an den Pfosten (63.). Ein Tor war den Gästen dagegen nicht vergönnt, denn auch Denis Zakaria scheiterte aus bester Position an Zieler (73.).

Leipzig lässt Rostock keine Chance

Leipzig hatte vom Anpfiff weg gegen defensiv eingestellte Gäste alles im Griff und jubelte schon nach sechs Minuten erstmals. Nach einer schönen Ballstaffette durfte Yussuf Poulsen am langen Pfosten ungehindert zum 1:0 einköpfen. Willi Orban hatte in der 28. Minute das 2:0 auf dem Fuß, setzte den Ball nach Freistoß aber aus kurzer Distanz an den Außenpfosten. Auch Christopher Nkunku hatte Alupech, als sein Schuss aus der Drehung auf die Querlatte tropfte (39.).

RB machte auch nach Wiederbeginn weiter Druck und hatte durch Lukas Klostermanns Fernschuss (48.) gleich die nächste gute Gelegenheit. Doch Hansa wachte nun etwas auf: Nico Neidharts Schuss trudelte in der 50. Minute nur um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Doch Leipzig steckte auch nicht zurück: So hatte Nkunku mit einem sehenswerten Freistoß die große Chance auf das 2:0 (67.). Hansa versuchte nochmal alles, doch der just eingewechselte Dani Olmo sorgte mit seinem ersten Ballkontakt für die Entscheidung (82.).

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