Coronakrise: Juventus macht 113 Millionen Euro Verlust

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Aufgrund der Corona-Pandemie schreibt der italienische Serienmeister Juventus Turin abermals rote Zahlen. Im ersten Halbjahr 2020/21 verbucht der Klub 113 Millionen Euro Verlust.

Juventus: Verschuldung geringer als noch im Vorjahr

Insgesamt belaufen sich Juventus‘ Schulden auf 357,8 Millionen Euro, dies sind 27,4 Millionen Euro weniger als noch zum selben Zeitpunkt des Vorjahres (385,2 Millionen Euro Schulden). Die Gazzetta dello Sport berichtet, dass der Verein auch im Geschäftsjahr 2021 mit erheblichen Einbußen rechnet. Dass man dennoch Schulden abbauen konnte, soll vor allem am positiven operativen Cashflow liegen.

Wie die Bianconeri in einer Pressemitteilung verlauten ließen, konnten so unter anderem knapp 16 Millionen Euro aus Zuflüssen des operativen Geschäfts sowie ca. 46 Millionen Euro aus Transferkampagnen generiert werden. Dem gegenüber standen derweil Ausgaben in etwaigen anderen Finanzierungsaktivitäten in Höhe von 11,5 Mio. Euro sowie Investitionen in andere Sachanlagen (8,3 Mio. Euro).

Durch das Fernbleiben der Zuschauer aus den Stadien fehlen Juve nicht nur die Ticketeinnahmen. Auch Einnahmen aus der Verpflegung am Spieltag, dem Verkauf von Fanartikeln oder aus Führungen durch das Stadion fallen weg.

Nichtsdestotrotz betont der Verein, dass man trotz der geringeren Liquidität immer noch in der Lage sei dieselbige aufrechtzuerhalten.

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