⭐️ CL-Elf der Woche: Bayerns Albtraum & ein überragender Kroos dabei

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Niklas Levinsohn

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Die Hinspiele im Champions-League-Viertelfinale sind absolviert und einige Akteure spielten groß auf. Das ist die Topelf der Königsklasse in dieser Woche.

Tor

Keylor Navas (Paris Saint-Germain): Nicht nur dank seiner Frisur war der Costa Ricaner im Münchner Schneegestöber ein Hingucker, sondern auch aufgrund einer formidablen Leistung. Obwohl der Pariser Kasten unter Dauerbeschuss stand, kassierte Navas nämlich nur zwei Gegentreffer.

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Abwehr

Éder Militão (Real Madrid): Rückte kurzfristig für Varane in die Innenverteidigung und lieferte gegen Mané und Salah eine souveräne Vorstellung ab. Wenn man bedenkt, dass der Brasilianer in dieser Spielzeit bisher nur neun Pflichtspiele absolvierte, ist die Leistung umso höher einzuschätzen.

Marquinhos (Paris Saint-Germain): Wie wichtig der Brasilianer für das Pariser Starensemble ist, zeigte sich nach seinem frühen Ausscheiden. Bis dahin hatte der französische Meister immerhin noch die Null gehalten. Während seines 30-minütigen Einsatzes blockte Marquinhos vier Schüsse, klärte sieben Bälle und hatte obendrein auch noch einen Treffer selbst erzielt.

Andreas Christensen (FC Chelsea): Der Däne ist einer der Gründe, warum die Blues die Partie trotz zahlreicher Gelegenheiten des FC Porto ohne ein Gegentor beenden konnten. Von ihm wird der ein oder andere Porto-Profi wohl noch schlecht geträumt haben.


Mittelfeld

Ben Chilwell (FC Chelsea): Erhielt den Vorzug gegenüber Marcos Alonso und zahlte Thomas Tuchel dieses Vertrauen mit seinem Debüttreffer in der Champions League zurück. Ein Tor, dass die Ausgangslage für das Rückspiel noch einmal deutlich rosiger gestaltete.

Toni Kroos (Real Madrid): Der deutsche Nationalspieler war an den beiden Real-Treffern ganz entscheidend beteiligt. Zunächst spielte Kroos einen traumhaften langen Ball auf Vinícius Júnior, der diesen zum 1:0 verwertete. Sein zweiter Pass benötigte zwar die Hilfe von Liverpools Trent Alexander-Arnold, sorgte in der Endkonsequenz aber auch für einen weiteren Treffer. Ganz starker Auftritt des 31-Jährigen.

Joshua Kimmich (FC Bayern): Kein anderer Münchner stemmte sich während der 90 Minuten so sehr gegen die drohende Niederlage wie der Mittelfeldstratege. So rannte, passte und brüllte Kimmich bis zum Umfallen. Den zwischenzeitlichen Ausgleich durch Thomas Müller bereitet der 26-Jährige mit einer feinen Freistoßflanke vor, insgesamt kreierte er gar zehn Chancen.

Kevin De Bruyne (Manchester City): Die Präzision, die in den Füßen von Kevin De Bruyne steckt, sucht im Weltfußball aktuell ihresgleichen. Gegen den BVB glänzte der Belgier erst als Torschütze und leitete dann den späten 2:1-Siegtreffer mit einem wunderbaren Diagonalball auf İlkay Gündoğan ein.


Angriff

Vinícius Júnior (Real Madrid): Eigentlich gilt der Brasilianer mit den schnellen Füßen als waschechter Chancentod. Gegen Liverpool zeigte Vinícius Júnior allerdings, dass er auch anders kann. Der 20-Jährige schnürte gegen die Reds einen Doppelpack und öffnete die Tür zum Halbfinale somit bereits sehr weit für die Königlichen.

Kylian Mbappé (Paris Saint-Germain): Gegen den pfeilschnellen Franzosen fand Bayerns Defensive keine Mittel. Bewies zudem brutale Effektivität mit zwei Toren bei zwei Versuchen.

Phil Foden (Manchester City): Schon über die gesamte Spieldauer war der junge Engländer emsig unterwegs. Seine wichtigste und beste Aktion des Tages hob sich Foden jedoch bis zur 90. Minute auf. Nach Ablage von Gündoğan blieb der 20-Jährige cool und erzielte das Tor zum 2:1-Endstand.