Christian Gross will an alter Wirkungsstätte mit Entschlossenheit punkten

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Mit dem FC Schalke 04 tritt Christian Gross am Samstag (27.2.) um 15.30 Uhr an seiner alten Wirkungsstätte an. Im Duell mit dem VfB Stuttgart, für den der Chef-Trainer der Königsblauen zwischen Dezember 2009 und Oktober 2010 tätig war, sei es wichtig, kompakter als zuletzt zu stehen und noch mehr auf dem Feld zu kommunizieren. Bei seinen Personalplanungen muss der Schweizer auf einige Akteure verzichten.

Da Ralf Fährmann mit einer angebrochenen Rippe vorerst ausfällt und Frederik Rönnow sich noch im Aufbautraining befindet, wird Michael Langer in der Mercedes-Benz zwischen den Pfosten stehen. Ebenso wie Gross hat auch der Schlussmann eine VfB-Vergangenheit: Er spielte zwischen 2003 und 2008 insgesamt viereinhalb Jahre für die Schwaben. Als zweiter Torhüter wird Sören Ahlers aus der U23 mit nach Stuttgart reisen.

Zum 20-köpfigen Aufgebot sollen auch Sead Kolasinac, der aufgrund einer Erkältung zuletzt nur dosiert trainieren konnte, und Shkodran Mustafi zählen. Der Innenverteidiger hatte im Derby wegen Oberschenkelproblemen kurzfristig passen müssen. Hoffnung auf einen Einsatz hat der Coach zudem bei Nabil Bentaleb. Gross: „Er hat am Oberschenkel nervlich eine Entzündung. Die ist nicht leicht zu therapieren. Ich hoffe aber, dass er uns zur Verfügung steht.“

Gross betont: „Mein Credo lautet: Ein Spieler muss zu 100 Prozent fit sein, damit er auflaufen und der Mannschaft helfen kann.“ Deshalb werde er bei seiner Anfangsformation keine Risiken eingehen. Definitiv fehlen werden neben den beiden Torhütern außerdem Mark Uth, Matija Nastasic, Klaas-Jan Huntelaar, Goncalo Paciencia, Steven Skrzybski, Salif Sané und Kilian Ludewig, die sich allesamt im individuellen Aufbautraining befinden.

Die Vielzahl an verletzten Spielern führt der Fußballlehrer nicht als Ausrede für die aktuelle Tabellenplatzierung an. „Ich möchte keine Entschuldigungen suchen“, erklärt der 66-Jährige. „Wir haben zuletzt zu viele individuelle Fehler gemacht. Das darf uns nicht passieren. Mit mehr Kompaktheit und noch größerer Entschlossenheit können wir unser Ziel, den Klassenerhalt, weiterhin erreichen. Die Spieler wissen genau, worum es geht. Schalke ist für viele Menschen in Gelsenkirchen und Umgebung der Lebensinhalt.“

Beim Gegner habe sich seit seinem Abschied vor mehr als zehn Jahren viel verändert, sagt Gross. Einzig Daniel Didavi zählt aus dem damaligen Kader auch heute noch zum Stuttgarter Team. Seinem Ex-Club bescheinigt Schalkes Coach nach dem Aufstieg im vergangenen Sommer eine gute Saison.

„Der VfB steht kompakt, macht gut das Zentrum zu und greift dann über seine schnellen Außenbahnspieler an, die in der Mitte den Zielspieler suchen“, berichtet Gross von seinen Beobachtungen. Die Stuttgarter könnten sich außerdem auf ihrer Dreier-Abwehrreihe verlassen, in der alle Spieler eine solide Schnelligkeit haben. Wichtig sei für seine eigene Mannschaft, mehr Chancen als zuletzt zu kreieren und diese dann auch zu nutzen. Gross: „Wir brauchen Tore.“

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