Chelsea | Tuchel lobt Abramovich: „Hat fantastischen Verein aufgebaut“

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News | Thomas Tuchel leistet beim FC Chelsea überragende Arbeit. Das Schweigen seitens Chelsea-Präsident Abramovich findet er indes nicht seltsam, sondern hat nur lobende Worte für den Klubboss übrig.

Tuchel über Saisonendspurt: „Schwierig, den Fokus zu behalten“

Thomas Tuchel (47) sorgte mit dem Finaleinzug in der Champions League bei allen, die es mit dem FC Chelsea halten, für Freudensprünge. Nur Chelsea-Besitzer Roman Abramovich (54) hielt sich bedeckt, äußerte sich nicht zum Erfolg seines Vereins oder zu Tuchel. Seit der Ankunft bei Chelsea im Januar, soll es noch keinen Kontakt zwischen Tuchel und Abramovich gegeben haben. „Ich stehe in Kontakt mit dem Vorstand, ich stehe in Kontakt mit allen Verantwortlichen“, betonte Tuchel jetzt gegenüber dem Guardian. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihm gefällt, was er sieht“, ergänzte er.

Seit seiner Übernahme führte Tuchel die Blues in der Liga von Platz neun auf den aktuell vierten Platz und zog kürzlich in das Finale der Champions League ein. Dort trifft man nun auf Manchester City. Es ist das erste Endspiel in der Königsklasse für Chelsea seit dem Triumph aus dem Jahr 2012. Dass die Voraussetzungen bei Tuchels neuem Klub zweifelsohne schlechter hätten sein können, weiß auch der ehemalige Bundesliga-Trainer. „Er hat einen fantastischen Verein aufgebaut“, sagte er und fügte hinzu: „Wir versuchen, ihn glücklich zu machen und wir versuchen, uns selbst glücklich zu machen, also haben wir die gleichen Ziele.“

Bereits am Wochenende steht die ‚Generalprobe‘ gegen ManCity an. In der Liga trifft man aufeinander. Die vielen Spiele, die noch bis zum ersehnten Finale ausstehen, sind für Tuchel indes kein Problem. „Es ist in gewisser Weise schwieriger, den Fokus zu behalten“, erklärte er. Allerdings habe das Ganze auch gute Seiten. „Das Positive daran ist, dass man Selbstvertrauen gewinnt und diese extrem positive Erfahrung zusammen hat, was einen in gewisser Weise zusammenschweißt. Es stärkt den Zusammenhalt in der Umkleidekabine“, führte er fort.

Photo: Ian Walton / Imago

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