Champions League | „Nicht verdient, dass PSG hier gewonnen hat“ – Die Stimmen nach Leipzigs Niederlage in Paris | OneFootball

Champions League | „Nicht verdient, dass PSG hier gewonnen hat“ – Die Stimmen nach Leipzigs Niederlage in Paris

Logo: 90PLUS

90PLUS

News | RB Leipzig zeigte im Pariser Prinzenpark ein hochengagiertes Spiel, stellte zwischenzeitlich von 0:1 auf 2:1. Dennoch musste man sich letztendlich 2:3 geschlagen geben. DAZN sprach mit Siegern und Verlierern.

„Sie kriegen viele Vorteile von den Schiedsrichtern“

Kylian Mbappé brachte PSG früh in Führung, bevor André Silva und Nordi Mukiele die Partie für RB Leipzig drehten. Trotzdem muss der Tabellenachte der Bundesliga die Heimreise ohne Punkte antreten, weil Lionel Messi per Doppelpack noch den Heimsieg perfekt machte. DAZN holte die Stimmen der Protagonisten ein.

Julian Draxler (PSG): Ich denke, sie haben eine sehr gute Mannschaft, kamen mit viel Selbstvertrauen heute rauf, haben uns auf jeden Fall Probleme bereitet. Am Ende haben wir den Platz, den wir vorne hatten, gnadenlos ausgenutzt und deswegen sind wir froh, dass wir heute die drei Punkte geholt haben.

zu seiner Verletzung: Ich hab gleich am Anfang einen Schlag bekommen. Aber ich wollte auf Teufel komm raus nicht raus. In der Champions League, vor ausverkauftem Haus, wollte ich auf jeden Fall weiterspielen. Da hab ich alles versucht, auch mit einer Tablette. War auch am Ende nicht so schlimm.

André Silva (RB Leipzig): Wir haben im Endeffekt sehr viel gearbeitet, aber es ist eine total bittere Niederlage, weil vor dem Tor war es auf jeden Fall ein Foul an mir. Wir hatten die Chance. Am Ende finde ich, dass es auf jeden Fall nicht verdient ist, dass PSG hier gewonnen hat.

Konrad Laimer (RB Leipzig): (Wir können uns vorwerfen), dass wir vielleicht in der ein oder anderen Situation zu naiv waren, zu jung, zu wild. Unterm Strich können wir stolz sein, auf diese Leistung. Hier, in Paris, gegen so eine Mannschaft über 90 Minuten aus meiner Sicht auf dem Platz nicht einen Deut schlechter zu sein, wie die, wenn nicht besser. Das tut dann natürlich weh, wenn man mit leeren Händen nach Hause geht. Aber, wie gesagt, wir nehmen das Positive mit und hoffen, dass wir in den nächsten Wochen einfach den Elan, die Power in Punkte umwandeln können.

Kylian Mbappé (PSG): Wir sind auf jeden Fall Gruppenerster und es war ein super Gegner heute und deswegen bin ich sehr froh über den Sieg.

Zur Elfmeterkonstellation: Messi hat mir den Elfmeter gegeben. So sind wir im Team. Ich bin dankbar. Aber ich habe verschossen, was natürlich bitter ist.

Jesse Marsch (RB Leipzig): Wir haben gut gespielt. Ich glaube, wir hatten oft Spielkontrolle gehabt. Auch gegen den Ball waren wir richtig gut. Und wir hatten die Führung in der zweiten Halbzeit, hatten ziemlich alles im Griff und dann sehr, sehr, sehr, sehr schwere Fehler gemacht. Es ist schwierig zu akzeptieren und ich weiß nicht warum. Aber in einem solchen Moment haben wir es so einfach für den Gegner gemacht. Aber zu diesem Niveau, wenn wir das machen, dann sind Messi und Mbappé bereit. Es ist schade. Wir müssen positiv bleiben. Aber es war sicher nicht gut genug, um hier Punkte zu holen.

Zu den Positives des Abends: Wir haben gut gegen den Ball gespielt, wir waren mit dem Ball ruhig gespielt, mutig gespielt. Wir hatten Chancen gehabt. Wir waren wieder gefährlich mit Standardsituationen. Wir haben oft den Gegner kontrolliert. Aber Messi und Mbappé brauchen nicht so viele Momente.

zu den strittigen Entscheidungen: Ich habe die Szenen (Messi gegen André Silva vor dem 1:0, Entstehung des ersten Elfmeters) noch nicht gesehen. Live war es klar ein Foul für mich (an André Silva). Aber ich habe es immer gesehen: In Spielen gegen die Top-, Top-Mannschaften in der Champions League kriegen sie viele Fouls und viele Vorteile von den Schiedsrichtern. Man muss das akzeptieren, das ist immer so. Ich habe es drei Jahre in Folge erlebt – und heute wieder.

Photo by Matthias Hangst/Getty Images

Victor Catalina

Impressum des Publishers ansehen