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·5. Oktober 2022

Champions League: Leipzig-Sieg nach phasenweise wildem Spiel gegen Celtic

Artikelbild:Champions League: Leipzig-Sieg nach phasenweise wildem Spiel gegen Celtic

News | RB Leipzig empfing zur frühen Anstoßzeit in der UEFA Champions League die Gäste von Celtic. Der Bundesligist tat sich phasenweise schwer, spielte seine Qualität beim 3:1-Erfolg aber dann doch oft aus.

Unterhaltsames Spiel, Leipzig trifft

Die ersten Spiele in der Gruppenphase der Champions League verliefen für RB Leipzig nicht zufriedenstellend. Gegen die Schotten von Celtic sollte nun ein Sieg her. Die Partie gegen Celtic begann extrem unterhaltsam. Direkt zu Beginn hatte Christopher Nkunku die erste Chance, setzte den Ball aber am Tor vorbei. Es ging schnell in beide Richtungen und Celtic zeigte, dass sie in der Lage sind, das Spiel offen zu gestalten. Schon in der siebten Minute hatte Jota eine Chance für die Schotten, doch der abgefälschte Ball fand nur Peter Gulacsi. Dieser stand wenig später wieder im Mittelpunkt, aber nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte. Denn aufgrund einer Knieverletzung, dessen Schwere noch nicht bekannt ist, musste er ausgewechselt werden.

Der Schock saß tief, aber nur kurz. Nach einem schönen Angriff ging RB Leipzig durch Nkunku in Führung, aber nach Ansicht der TV-Bilder wurde der Treffer zurückgenommen, es lag eine knappe Abseitsstellung vor. Jetzt nahm die Partie erst so richtig Fahrt auf. Die Gäste kamen durch Kyogo Furuhashi zu einer sehr guten Chance, setzten jetzt im Pressing mehr Akzente. Jener Furuhashi war es auch, der die nächste große Chance hatte. Janis Blaswich, für Gulacsi einegwechselt, konnte sich jetzt auszeichnen. Es ging hin und her, gab Chancen auf beiden Seiten.

In der 27. Minute war es dann soweit. Die Leipziger gingen in Führung. Ein schneller Angriff über Andre Silva fand am Ende Nkunku. Der Steilpass war nicht einmal ideal gespielt, aber der Franzose ist gut genug, um eine solche Chance zu nutzen. Er umkurvte Joe Hart und schob ein. Wenig später versuchte sich Timo Werner mit einem Schuss aus spitzem Winkel. Im Anschluss wurde das Spiel wieder etwas zerfahrener. Es gab mehr Unterbrechung, den zweiten verletzungsbedingten Wechsel, diesmal auf Seiten der Gäste und im Endeffekt weniger Chancen. Mit dem Stand von 1:0 für den Bundesligisten ging es in die Kabine.

Erst der Rückschlag, dann die beiden wichtigen Tore

Die zweite Halbzeit begann gleich mit einem Rückschlag für RB Leipzig. Celtic spielte sich nach einem Ballverlust sehr schnell in die gefährliche Zone, am Ende folgte ein Querpass und ein platzierter Abschluss von Jota – 1:1! Dieser Treffer sorgte dafür, dass Leipzig eine Aufgabe gestellt bekam und daran hatte das Team erst einmal zu knabbern. Es dauerte bis zur 58. Minute, ehe sich Leipzig wieder einmal gut durch den Strafraum kombinierte. Dominik Szoboszlai hatte dann am Ende freistehend vor Hart die Chance, aber scheiterte am linken Pfosten. Wenig später erzielte der Ungar das 2:1, das wegen einer Abseitsstellung nicht zählte. Es dauerte wieder nur eine Minute, ehe Andre Silva per Abschluss in die linke Ecke auf 2:1 stellte, diesmal schauten natürlich alle auf den Linienrichter, aber das Tor war regulär.

Die Führung sorgte dafür, dass die Rose-Elf wieder das Übergewicht erhielt. Und ein überragendes Tor erzielte. Mohamed Simakan bediente Silva mit einem fantastischen Direktpass aus der Luft, der Portugiese schoss aus kurzer Distanz ein. Das war dann auch die Entscheidung in diesem Spiel, weil Celtic zuvor sehr viel investieren musste. Am Ende hätte das Ergebnis auch noch etwas höher ausfallen können, mit dem 3:1 konnte Leipzig aber zufrieden sein.

Im zweiten frühen Spiel am Mittwoch spielte RB Salzburg zuhause gegen Dinamo Zagreb. Dank eines Treffers von Noah Okafor, der einen Strafstoß verwandelte, gewann der Gastgeber mit 1:0.

(Photo by RONNY HARTMANN/AFP via Getty Images)

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