Cacau blickt auf CL-Duell mit Barca zurück: "Wir haben Paroli geboten"

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Der VfB Stuttgart absolviert am Samstag ein Testspiel gegen den FC Barcelona. Bei Ex-VfB-Stürmer Cacau kommen Erinnerungen an das Champions-League-Duell mit den Katalanen im Jahr 2010 hoch.

In der Saison 2009/10 erreichte der VfB Stuttgart das Achtelfinale der Champions League. In der Runde der letzten 16 trafen die Schwaben auf den Titelverteidiger FC Barcelona, der im Hinspiel nicht über ein 1:1 gegen mutige VfBler hinauskam, das Rückspiel aber unter anderem dank eines Doppelpacks von Lionel Messi mit 4:0 gewinnen konnte.

Cacau hat seinen Treffer nicht vergessen

Cacau erinnert sich noch heute an das Hinspiel, der ehemalige deutsche Nationalspieler brachte den VfB mit 1:0 in Führung. "Nach einer Flanke von Timo Gebhart habe ich Carlos Puyol übersprungen und den Ball gegen die Laufrichtung des Torwarts reingeköpft. Timo hat sich dann selbst gefeiert, als wäre er der Torschütze gewesen", sagte der Ex-Stürmer im Gespräch mit der Bild-Zeitung vor dem Test zwischen Stuttgart und Barcelona am Samstag. Der Treffer habe ihm "einiges bedeutet", so Cacau, "denn diese Mannschaft von Barca hat in den Folgejahren fast alles gewonnen. Und wir haben ihr Paroli geboten - zumindest im Hinspiel."

Cacau freut sich über "positive Entwicklung"

Seit dem letzten Aufeinandertreffen im März 2010 habe sich in Stuttgart viel verändert. "In den vergangenen zwei Jahren gab es eine positive Entwicklung", sagte der gebürtige Brasilianer, der allen voran dem Trainer und dem Sportdirektor ein großes Lob ausspricht: "Pellegrino Matarazzo kommt sehr vernünftig rüber, wirkt sehr bodenständig. Auch Sven Mislintat ist ein Erfolgsfaktor, er hatte bisher eine sehr glückliche Hand bei Transfers."

"Wichtig wird sein, dass es im Verein ruhig bleibt"

Nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr und dem darauffolgenden Klassenerhalt sei wichtig, sich in der Bundesliga zu etablieren, sagte Cacau. "Dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, sieht man an Schalke, Bremen und dem HSV. Wichtig wird sein, dass der VfB eine Konstanz auf der Trainer-Position hinbekommt. Und, dass es im Verein ruhig bleibt", so der 40-Jährige, der den Schwaben in einigen Jahren zutraut, sich wieder für die Königsklasse zu qualifizieren: "Dann könnte der VfB vielleicht in vier, fünf Jahren wieder das Ziel Champions League in Angriff nehmen."

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