BVB oder Leipzig zweite Kraft? Zorc: "Die Frage nervt"

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Borussia Dortmund trifft am Samstagnachmittag in der Bundesliga und wenige Tage später im DFB-Pokalfinale auf RB Leipzig. Die Sachsen haben aktuell zumindest theoretische Chancen auf die Meisterschaft und greifen in Berlin nach dem ersten Titel im Profifußball. Für Michael Zorc geht es aber nicht um die ewige Frage nach der zweiten Kraft hinter dem FC Bayern.

"Die Frage nervt ganz ehrlich langsam ein bisschen", erklärt der Sportdirektor am Donnerstag in der Spieltagspressekonferenz der Schwarzgelben. "Ich weiß nicht, ob man die erste, zweite oder dritte Kraft immer anhand von wenigen Monaten bemessen sollte. Dafür haben wir die Tabelle", so Zorc. Das Tableau spricht eine eindeutige Sprache, RB Leipzig liegt neun Punkte vor Borussia Dortmund. Als zweite Kraft gilt der BVB gemeinhin freilich vor allem aufgrund seiner Strahlkraft, nicht zwingend wegen der kurzfristigen sportlichen Ergebnisse.

"Anwartschaft auf die CL-Plätze aufrecht erhalten"

"Es geht für uns in diesem Vergleich darum, weiter unsere Anwartschaft auf die Champions-League-Plätze aufrecht zu erhalten. Das andere nervt", sagt Zorc. Der BVB kann aus eigener Kraft nicht mehr in die Top 4 der Bundesliga-Tabelle eindringen, setzt aber auf Schützenhilfe der Konkurrenz, die dem VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt Punkte wegnehmen soll. Die vor der Saison gemeinhin erwartete Vizemeisterschaft muss Dortmund hingegen den Sachsen überlassen.

"Sie haben einen sehr guten Background"

"In Leipzig wird grundsätzlich gute Arbeit gemacht, sie haben einen sehr guten Background mit guten Voraussetzungen, es sportlich umzusetzen", erklärt Zorc. Bekanntlich ist RB bei kaum einer Fangemeinde so unbeliebt wie der des BVB. In der Vergangenheit schickten auch Verantwortliche gerne Mal Giftpfeile nach Ostdeutschland. Unvergessen etwa, wie Hans-Joachim Watzke im Jahr 2016 davon sprach, in Leipzig werde "Fußball gespielt, um eine Getränkedose zu performen". Gemeint ist der im Hintergrund stehende Konzern Red Bull, der den steilen Aufstieg des Klubs ermöglichte.

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