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BVB muss ohne Messi auf Barca-Schützenhilfe hoffen


Borussia Dortmund hat das eigene Schicksal am letzten Gruppenspieltag der Champions League nicht in der Hand. Die Schwarzgelben müssen daheim gegen Slavia Prag mindestens einen Punkt holen und auf Schützenhilfe des FC Barcelona hoffen. Der reist aber ohne Lionel Messi zu Inter Mailand.

Der argentinische Weltfußballer gehört nicht zum Aufgebot, das die Katalanen am Montagnachmittag über die sozialen Netzwerke verbreiteten. Mit Gerard Pique und Sergi Roberto fehlen zwei weitere Stammspieler, die offensichtlich eine Schonung erhalten. Der Innenverteidiger war beim Heimspiel gegen den BVB gelbgesperrt, beim Rechtsverteidiger ist keine Blessur bekannt. Fehlen werden Trainer Ernesto Valverde darüberhinaus die angeschlagenen beziehungsweise verletzten Arthur, Jordi Alba und Ousmane Dembele. Spanische Medien legen derweil nahe, dass Barca ob des bereits feststehenden Gruppensiegs mit einer durchrotierten Elf auflaufen wird.

Nicht auf das Reglement verlassen

Borussia Dortmund sollte keine allzu großen Hoffnungen haben, dass etwa Antoine Griezmann, Frenkie de Jong oder Luis Suarez 90 Minuten bei Inter auf dem Feld stehen werden. Stattdessen wären Einsätze für Top-Talente wie Ansu Fati, Riqui Puig oder Carles Perez denkbar. Der ein oder andere Fan der Schwarzgelben mag dabei auf das Reglement der Champions League verweisen. Dort steht in Artikel 6 ‚Pflichten der Vereine‘, Unterpunkt a), dass sich die Teilnehmer dazu verpflichten „während des gesamten Wettbewerbs stets in ihrer bestmöglichen Formation anzutreten“. Dabei handelt es sich aber um einen dehnbaren Begriff. Massive Rotation am letzten Spieltag ist bisher noch keinem bereits für das Achtelfinale qualifizierten Team zum Stolperstein geworden. Nun muss der BVB, der in jedem Fall ein besseres Ergebnis als Inter braucht, womöglich darauf hoffen, dass es die Barca-Ersatzspieler in Absenz von Messi und Co. besonders wissen wollen.