BVB: Hängt Piszczek doch noch ein Jahr als Profi dran?

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Dass Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund und Lukasz Piszczek am Saisonende getrennte Wege gehen, steht fest. Eigentlich ist seine Entscheidung auch bekannt. Er wollte bei seinem Heimatverein LKS Goczalkowice, wo sein Vater auch Präsident ist, seine Karriere langsam ausklingen lassen.

Eine Rückkehr zum Heimatverein schien sicher

Lukasz Piszczek ist der Borussia seit mehr als 10 Jahren treu. Eigentlich wollte der Pole nach Ablauf der aktuellen Saison seine aktive Profilaufbahn beenden. Piszczek ist mittlerweile 36 Jahre alt. Seine alten Knochen wollte er nicht mehr hinhalten. Die Rückkehr nach Polen zu seinem Heimatverein in die fünfte Liga schien sicher.

Nun kann es passieren, dass Lukasz Piszczek noch ein Jahr in Polens höchster Spielklasse, der Ekstraklasa, dranhängt. Grund hierfür ist ein alter Bekannter: Der Trainer Czeslaw Michniewicz von Legia Warschau möchte Piszczek für die nächste Saison verpflichten. Das berichtet zumindest das polnische Internet-Portal „meczyki.pl“.

Legia Warschau hat ambitionierte Pläne

Warschau hat ambitionierte Ziele und möchte sich endlich wieder mal für die Champions-League-Gruppenphase qualifizieren. Michniewicz soll Piszczek eine Saison in Warschau auch damit schmackhaft machen, dass der Dortmunder eine Rolle als spielender Co-Trainer einnehmen würde und neben seinem einstigen Lubin-Coach, die ersten Erfahrungen als Trainer sammelt. Und das auf einem hohen Niveau. Für Lukasz Piszczek ist das sicher eine interessante Aufgabe, verbunden mit guten Zukunftsaussichten.

Coach und Spieler kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei Zagłębie Lubin, wo sie 2007 gemeinsam Landesmeister wurden. Damals war Lukasz Piszczek eigentlich schon Profi bei Hertha BSC, die ihn aber direkt nach Polen zurückgeliehen hatten. Bereits im Jahr 2004 hatte Piszczek bei den Berlinern einen langjährigen Vertrag unterschrieben.

Favre schulte Piszczek einst zum Rechtsverteidiger um

In der Saison 2007/2008 zog es den jungen Nationalspieler dann endgültig in die Bundesliga nach Berlin. Der damalige Trainer der Herthaner, Lucien Favre, schulte den vormaligen Flügelstürmer zu einem modernen Rechtsverteidiger um. In der Saison 2008/09 gehörte Lukasz Piszczek dann schon zum unumstrittenen Stammpersonal bei der Hertha.

Zur Saison 2010/11 wechselte der Pole dann zu Borussia Dortmund, denen er bis heute treu blieb. Ab nächster Saison sollte nun Schluss sein mit dem Profigeschäft und Piszczek wollte seine Karriere bei seinem Heimatverein in der fünften polnischen Liga ausklingen lassen. Ob sein ehemaliger Trainer ihn nun überreden kann, eine Profi-Saison dranzuhängen, bleibt abzuwarten.