🎙 Bundesliga-Stimmen vom Samstag: "Dann nahm das Unheil seinen Lauf" | OneFootball

🎙 Bundesliga-Stimmen vom Samstag: "Dann nahm das Unheil seinen Lauf"

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Matti Peters

Die Bayern überrollen den VfL Bochum, Köln erkämpft in einem wildem Topspiel ein Remis gegen Leipzig und Gladbach patzt erneut. Das hatten die Trainer zu sagen.

1. FC Köln – RB Leipzig 1:1

Steffen Baumgart (Köln): „Wir haben ein gutes Spiel gesehen – von beiden Mannschaften. Es war ein richtig geiles Fußballspiel, die Leistung hat gestimmt. Wir wissen, was für eine Qualität Leipzig hat. Wir haben mutig gespielt, auch nach dem 1:1 haben wir nicht verwaltet, sondern weiter versucht nach vorne zu spielen. Timo Horn hat heute ein überragendes Spiel gemacht. Aber sein Gegenüber auf der anderen Seite hatte auch richtig große Taten.“

Jesse Marsch (Leipzig): „In unserer aktuellen Situation ist es so, dass wir um jeden Zentimeter auf dem Rasen kämpfen müssen. Péter Gulácsi hat ein sehr gutes Spiel gemacht. Insbesondere in der letzten Szene des Spiels macht er einen herausragenden Job, auch wenn wir etwas Glück hatten. Wir haben heute aber unter dem Strich eine gute Leistung gezeigt, hatten viele sehr gute Gelegenheiten und der 1. FC Köln mit Timo Horn auch einen sehr, sehr guten Torwart zwischen den Pfosten. Wir werden aus solchen Spielen viel lernen und dadurch stärker werden und unseren Rhythmus finden!“


FC Augsburg – Borussia Mönchengladbach 1:0

Markus Weinzierl (Augsburg): „Wir sind natürlich überglücklich, dass wir dieses Spiel heute gewinnen konnten. Wir haben taktisch clever gespielt und waren sehr gut organisiert. Wenn wir Torchancen bekommen, müssen wir effektiv sein und das waren wir heute. Dass Niederlechner dann das Tor macht, freut mich für ihn und die ganze Mannschaft.“



Adi Hütter (Gladbach): „Gratulation an den FC Augsburg zum Sieg. Wir hätten uns heute auf Grund der zweiten Halbzeit einen Punkt verdient. Die hat mir phasenweise gut gefallen. Augsburg hat aber auch sehr gut verteidigt. Wir sind natürlich überhaupt nicht zufrieden, dass wir dieses Spiel verlieren.“


Bayern München – VfL Bochum 7:0

Julian Nagelsmann (Bayern): „Ich bin zufrieden mit dem Ergebnis und der Art und Weise. Wir hatten mit dem Ball eine gute Struktur, wir haben sehr oft gut das Spiel verlagert und uns sehr viele Chancen herausgespielt. Insgesamt war das ein sehr guter Auftritt. Wir hatten auch die Gier kein Gegentor zu kassieren. Am Ende war ich sehr zufrieden.“

Thomas Reis (Bochum): „Das ist natürlich sehr bitter, dass es die höchste Vereinsniederlage war, für die man mitverantwortlich ist. Die erste Viertelstunde war noch ganz okay. Wir hatten Umschaltmomente, die wir schlecht ausgespielt haben. Dann nahm das Unheil seinen Lauf. Glückwunsch an Bayern. Wir haben heute Lehrgeld bezahlt.“


Mainz 05 – SC Freiburg 0:0

Bo Svensson (Mainz): „Ein schwieriges Spiel, Freiburg war gut eingestellt. Aber mit der ersten Halbzeit können wir nicht zufrieden sein. Die zweite Halbzeit war etwas besser. Das Ergebnis ist gerecht, es war kein schönes Spiel.“

Christian Streich (Freiburg): „Wir wollten nicht, dass es ein wildes Spiel wird. Das ist uns gelungen. Es war kein schönes Spiel. Wir hatten immer eine gewisse Kontrolle. Ich bin zufrieden.“


Arminia Bielefeld – TSG Hoffenheim 0:0

Frank Kramer (Bielefeld): „Wir waren in der Anfangsphase sehr präsent und hatten drei glasklare Chancen. Es war klar, dass wir dieses Tempo nicht über 90 Minuten halten können. Es war ein intensives Spiel mit viel Aufregung. Wenn es 3:3 ausgegangen wäre, hätte sich auch keiner beschweren können. Wir werden weiter daran arbeiten, um vor dem Tor kaltschnäuziger zu werden.“

Sebastian Hoeneß (Hoffenheim): „Die ersten zehn bis 15 Minuten haben wir zu viel zugelassen. Die Art und Weise, wie Bielefeld zu ihren Chancen kommt, ist bekannt. Wir waren defensiv nicht voll da, das können wir so nicht akzeptieren. Danach waren wir sehr dominant und hatten eine gute Struktur. In der zweiten Hälfte sah es so aus, wie wir es uns vorstellen. Wir hatten das Spiel über weite Strecken im Griff. Das Unentschieden ist zu wenig für uns, aber anhand der Chancen in Ordnung.“