💯 Bundesliga dominiert: Das ist Europas Top-Elf der Passmaschinen

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Erik Schmidt

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WĂŒrde die folgende Elf gemeinsam auflaufen, stĂ€nden die Chancen auf ein kunstvolles Tiki-Taka durchaus gut. Schließlich wussten die Akteure auf ihrer jeweiligen Position laut ‚whoscored.com‘ seit Saisonbeginn mit der besten Passquote in den fĂŒnf europĂ€ischen Top-Ligen zu ĂŒberzeugen.

Voraussetzung fĂŒr die Nominierung von Abwehr- und Mittelfeldspielern waren mindestens 1.000 gespielte PĂ€sse, TorhĂŒter und Angreifer mussten den Ball immerhin 350 Mal oder öfter abgespielt haben.

Zwei Fun Facts vorweg: Zum einen schaffte lediglich ein Spieler des FC Barcelona den Sprung in die Auswahl. Zum anderen sind Profis aus der englischen Premier League ĂŒberhaupt nicht vertreten.

Tor

Manuel Neuer (FC Bayern): Der 34-JĂ€hrige brachte in der Bundesliga bislang 87,7 Prozent seiner Zuspiele an den Mann. Damit lĂ€sst Neuer mit Marc-AndrĂ© ter Stegen nicht nur seinen grĂ¶ĂŸten Konkurrenten in der deutschen Nationalmannschaft hinter sich, sondern auch eine ganze Reihe Feldspieler. Immerhin reicht seine Quote im positionsunabhĂ€ngigen Gesamtranking fĂŒr den 144. Platz. Neuer macht damit seinem Ruf als falsche FĂŒnf alle Ehre.


Abwehr

Sergi Roberto (FC Barcelona): Es ĂŒberrascht kaum, dass der FC Barcelona auch in der Saison 2019/20 zu den Teams mit dem durchschnittlich höchsten Ballbesitzanteil (62,1 Prozent) pro Spiel zĂ€hlt – den Wert der Katalanen toppt im Übrigen nur der FC Bayern (63,2 Prozent). Dennoch ist mit Sergi Roberto nur ein Barça-Akteur in dieser Auswahl vertreten. Der Rechtsverteidiger, der einst eigentlich im Mittelfeld zu Hause war, besticht mit einer Passquote von 91,2 Prozent.

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Thiago Silva (PSG): Okay, der Brasilianer profitiert von der großen PSG-Dominanz in der französischen Ligue 1, dennoch sind seine Werte herausragend. Spielte Thiago Silva in seinen 21 LigaeinsĂ€tzen einen Pass, landete dieser in 95,5 Prozent der FĂ€lle bei einem Teamkollegen – diese Genauigkeit ist in den fĂŒnf Top-Ligen einmalig. In sage und schreibe drei Partien erreichte der 35-JĂ€hrige sogar eine Passquote von 100 Prozent.

Presnel Kimpembe (PSG): Auch der zweite Innenverteidiger dieser Top-Elf trĂ€gt das Trikot des französischen Meisters. Der 24-JĂ€hrige bilanziert eine Erfolgsquote von 95 Prozent. Gemeinsam haben Kimpembe und Silva bereits 2481 genaue PĂ€sse gespielt und damit fast die HĂ€lfte der gesamten Mannschaft des FC Getafe – das spanische Team hat nĂ€mlich so wenige Zuspiele an den Mann gebracht wie keine andere Vertretung aus den fĂŒnf großen Ligen in Europa.

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David Alaba (FC Bayern): Auch wenn sich der Österreicher beim deutschen Rekordmeister zuletzt im Abwehrzentrum festgespielt hat, gilt die Rolle links hinten noch immer als seine Paradedisziplin. Schon Philipp Lahm und Joshua Kimmich haben schließlich bewiesen, dass ein MĂŒnchner Außenverteidiger das Spiel durchaus auch aus der Mitte heraus anzukurbeln weiß. Wie sehr es Alaba mit dem Ball umzugehen versteht, verdeutlichen 90,2 Prozent angekommene PĂ€sse.


Mittelfeld

Toni Kroos (Real Madrid): Dass der 30-JĂ€hrige in dieser Auswahl auftaucht, ĂŒberrascht kaum. Schließlich gibt es weltweit noch immer kaum einen besseren Passspieler als Kroos. Auch in dieser Saison liefert der gebĂŒrtige Greifswalder mit den weißen Schuhen konstant ab: 93,6 Prozent aller Kroos-PĂ€sse erreichten nĂ€mlich ihr Ziel.

Axel Witsel (Borussia Dortmund): Dem deutschen Nationalspieler steht im defensiven Mittelfeld ein Dortmunder zur Seite. Witsel besticht am Ball mit Ruhe und Übersicht – ein Fehlpass des Belgiers ist demnach eine Ă€ußerste Seltenheit. In 21 Bundesligaauftritten fĂŒr den BVB brachte der 31-JĂ€hrige bislang 94,1 Prozent seiner Abspiele an den Nebenmann.

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Kai Havertz (Bayer Leverkusen): Mit seinen 20 Jahren ist der offensive Mittelfeldspieler der jĂŒngste Akteur in dieser Auswahl. Trotz seines Alters besticht Havertz bereits mit einer beeindruckenden Ballsicherheit. Im dominanten Leverkusener Bosz-Stil nimmt der siebenfache deutsche Nationalspieler eine zentrale Rolle ein, die er mit einer Passquote von 87,1 Prozent mehr als auszufĂŒllen weiß.


Angriff

Adama TraorĂ© (FC Metz): Achtung: Der 24-jĂ€hrige Nationalspieler aus Mali ist nicht mit seinem gleichaltrigen Namensvetter von den Wolverhampton Wanderers zu verwechseln. Als Rechtsaußen schaffte TraorĂ© den Sprung in diesen elitĂ€ren Kreis. Als Last-Minute-Leihgabe aus Monaco gekommen, entpuppte sich der beste Spieler der U20-WM 2015 in Metz direkt als LeistungstrĂ€ger. Schließlich bringt TraorĂ© 86,3 Prozent seiner PĂ€sse an den Mitspieler.

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Paulo Dybala (Juventus Turin): Der argentinische Ballvirtuose zĂ€hlt zu den Gewinnern des Turiner Trainerwechsels. Seit Maurizio Sarris Inthronisierung steht bei der Alten Dame wieder das Kombinationsspiel im Vordergrund. Neben seinen sieben Treffern sowie neun Vorlagen glĂ€nzte Dybala als zentraler Angreifer dabei auch mit einer starken Passquote: 87,9 Prozent seiner Abspiele endeten erfolgreich.

Jeremie Boga (US Sassuolo): Der Linksaußen ist zwar durchaus ĂŒberraschend in dieser Top-Elf vertreten, dennoch haben ihn schon sĂ€mtliche Spitzenklubs auf dem Zettel. Der 23-JĂ€hrige, der beim FC Chelsea ausgebildet wurde und 2018 nach Sassuolo wechselte ist nicht nur flink und torgefĂ€hrlich, sondern auch passsicher. Schließlich kamen 86,1 Prozent der BĂ€lle, die er auf die Reise schickte, bei einem Teamkollegen an.