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Bundesliga: Die voraussichtlichen Aufstellungen am 9. Spieltag

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Eröffnet wird der 9. Bundesliga-Spieltag am Freitagabend mit dem Augsburger Gastspiel in Mainz. Nach drei Niederlagen in Folge wollen die Rheinhessen den Bock endlich wieder umstoßen, immerhin warten die bayerischen Schwaben seit zehn Auswärtspartien auf einen Sieg.

Zum Duell der Gegensätze kommt es am Samstagnachmittag, wenn der Tabellenzweite BVB zum Vorletzten aus Bielefeld reist. Die Dortmunder sollten sich nicht zu allzu lange mit der Aufarbeitung der 0:4-Pleite bei Ajax aufhalten, der noch sieglose Vorjahresaufsteiger aus Ostwestfalen könnte dabei genau der richtige Aufbaugegner sein. Der FC Bayern bekommt es zeitgleich mit Hoffenheim zu tun. Während der Rekordmeister zuletzt sowohl gegen Leverkusen (5:1) als auch gegen Benfica (4:0) überzeugen konnte, hat sich mit dem 5:0 über Köln vorige Woche auch mal die TSG regelrecht in einen Rausch gespielt.

Leipzig spielt als Tabellenachter bislang eine enttäuschende Bundesliga-Saison, obendrein sind die Sachen nach drei Gruppenspielen in der Königsklasse noch punktlos. Nun geht es gegen Aufsteiger und Schlusslicht Fürth. Vielleicht ein gutes Omen für RB: seinen bisher letzten Dreier konnte das Team von Jesse Marsch Anfang Oktober gegen den anderen Aufsteiger aus Bochum einfahren. In einer echten Krise befindet sich derzeit der VfL Wolfsburg. Nach vier Siegen zum Start haben die Niedersachsen ihre letzten drei Bundesliga-Spiele verloren. Bei der jüngsten Auswärtsniederlage bei Union blieben die ohnehin offensivschwachen Wölfe (erst neun Tore) in der Liga zuletzt sogar erstmals ohne eigenen Treffer. Mit den noch unbesiegten Freiburgern bekommt man es nun mit der ligaweit besten Defensive (sechs Gegentore) zu tun.

Im Topspiel trifft die Hertha auf Gladbach. Für beide Klubs die Gelegenheit, an den positiven Trend anzuknüpfen. Die Alte Dame will nach dem Auswärtssieg in Frankfurt direkt nachlegen, die Fohlen sind aktuell immerhin seit drei Spielen ungeschlagen.

Rheinderby: Heimstarkes Köln empfängt auswärtsstarkes Leverkusen

Am Sonntagnachmittag steht zunächst das Rheinderby zwischen Köln und Leverkusen auf dem Programm. Beide mussten zuletzt herbe Schlappen hinnehmen, die Werkself unterlag den Bayern mit 1:5, der Effzeh bekam besagte Klatsche in Hoffenheim. Für die Geißböcke spricht zwar die Stärke im eigenen Stadion (zehn Punkte aus vier Heimspielen), allerdings weiß Bayer seinerseits bislang auf fremden Plätzen zu überzeugen (zehn Zähler in vier Auswärtspartien).

Etwas später empfängt der VfB Stuttgart dann Union Berlin. Die formstarken Köpenicker hatten in der Europa League am Donnerstag gegenüber Feyenoord Rotterdam das Nachsehen, mit einem Sieg in der schwäbischen Metropole könnte man theoretisch bis auf Platz zwei springen. Abgeschlossen wird das Wochenende vom Duell zwischen Bochum und Frankfurt. Der SGE (erst ein Ligasieg) könnte das 3:1 gegen Piräus unter der Woche Auftrieb gegeben haben. Nach dem jüngsten Sieg im Aufsteigerduell über Fürth konnte der VfL die Abstiegsplätze zuletzt jedoch vorerst verlassen – Das sind die voraussichtlichen Aufstellungen am 9. Bundesliga-Spieltag.

1. FSV Mainz 05 – FC Augsburg (Freitag, 20:30 Uhr)

M05: Zentner – Bell, Hack, Niakhaté – Widmer, Kohr, Aaron – Barreiro, Boetius – Onisiwo, Burkardt

Dominik Kohr (nach Gelb-Rot-Sperre) dürfte Anton Stach auf die Bank verdrängen, auf der linken Außenbahn könnte Aaron Martins den Vorzug vor Anderson Lucoqui erhalten. Adam Szalai (nach Meniskusverletzung) ist zurück im Training, mit Ausnahme von Jeremiah St. Juste (Schulterverletzung) sind daher alle Spieler einsatzbereit.

FCA: Gikiewicz – Gumny, Gouweleeuw, Oxford – Caligiuri, Maier, Strobl, Pedersen – Zeqiri, Vargas – Hahn

Trainer Markus Weinzierl muss auf die erkrankten Niklas Dorsch und Fredrik Jensen verzichten. Außerdem fehlen Florian Niederlechner (Leisten-OP) und Felix Uduokhai (Oberschenkelverletzung). Alfred Finnbogason kam nach überstandenen Achillessehnenproblemen zuletzt als Joker zum Einsatz und drängt in die Startelf.

FC Bayern München – TSG Hoffenheim (Samstag, 15:30 Uhr)

FCB: Neuer – Pavard, Süle, Upamecano, Hernandez – Kimmich, Sabitzer – Gnabry, T. Müller, L. Sané – Lewandowski

Alphonso Davies (nach Oberschenkelblessur) und Leon Goretzka (nach Erkältung) fehlten am Mittwoch beim Gastspiel bei Benfica Lissabon, sind beide bereits wieder Startelf-Kandidaten. In der Offensive sind Kingsley Coman und Jamal Musiala mögliche Optionen. Ansonsten fehlt nur Sven Ulreich (Bänderriss im Knie).

TSG: Baumann – Posch, Grillitsch, C. Richards – Akpoguma, Raum – Geiger, Samassekou – Baumgartner – Kramaric, Bebou

Trainer Sebastian Hoeneß könnte nach dem 5:0 gegen den 1. FC Köln keinerlei Veränderungen vornehmen. Ausfälle: Ermin Bicakcic (Kreuzbandriss), Benjamin Hübner (Kapselbandverletzung), Marco John (Schulterverletzung) und Pavel Kaderabek (Sprunggelenksverletzung).

RB Leipzig – SpVgg Greuther Fürth (Samstag, 15:30 Uhr)

RBL: Gulacsi – Mukiele, Simakan, Orban, Angelino – Laimer, Kampl – Nkunku, Forsberg, Szoboszlai – Silva

Josko Gvardiol könnte anstelle von Angelino oder Mohamed Simakan eine Startelf-Chance erhalten. Amadou Haidara (Oberschenkelblessur) droht auszufallen, Tyler Adams oder Konrad Laimer wären die Alternativen. Es fehlen Marcel Halstenberg (Knie-OP), Lukas Klostermann (Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Marcelo Saracchi (Kreuzbandriss).

SGF: M. Funk – Meyerhöfer, M. Bauer, Viergever, Willems – Griesbeck, Christiansen – Leweling, Tillman, Dudziak – Hrgota

Abwehrmann Maximilian Bauer (nach Kopfverletzung) ist zurück, statt Max Christiansen könnte Hans Nunoo Sarpei beginnen. Im Angriff sind Dickson Abiama und Cedric Itten denkbare Alternativen. Paul Seguin (Gelbsperre) steht nicht zur Verfügung, ansonsten fehlen Gideon Jung (Knie-OP) sowie Robin Kehr (Kreuzband- und Meniskusverletzung), Jessic Ngankam (Kreuzbandriss) und Havard Nielsen (Sprunggelenksverletzung).

VfL Wolfsburg – SC Freiburg (Samstag, 15:30 Uhr)

WOB: Casteels – Mbabu, Lacroix, Brooks, Roussillon – Guilavogui, Arnold – R. Baku, Lukebakio, R. Steffen – L. Nmecha

Hinter Luca Waldschmidt (muskuläre Probleme) steht ein Fragezeichen, Josua Guilavogui (nach Gelb-Rot-Sperre in der Champions League) ist wieder einsatzbereit. Im Abwehrzentrum wäre Sebastiaan Bornauw eine Option, in der Offensive könnte Maximilian Philipp beginnen. Abgesehen von Bartosz Bialek und Xaver Schlager (beide Kreuzbandriss) muss Chefcoach Mark van Bommel auch auf Yannick Gerhardt (Mittelfußprellung), Wout Weghorst (COVID-19) und William (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) verzichten.

SCF: Flekken – Gulde, Lienhart, N. Schlotterbeck – Kübler, M. Eggestein, Höfler, Günter – Jeong, Grifo – Höler

Fraglich, ob beim angeschlagenen Roland Sallai die Zeit reicht. Anstelle des erkrankten Lukas Kübler könnte erneut der etatmäßige Innenverteidiger Kiliann Sildillia auflaufen. Jonathan Schmid (Aufbautraining nach COVID-19) fällt aus.

Arminia Bielefeld – Borussia Dortmund (Samstag, 15:30 Uhr)

DSC: Ortega Moreno – Brunner, Pieper, Nilsson, Laursen – Prietl, Fernandes – Wimmer, Schöpf, Hack – Klos

Abgesehen von Ersatzkeeper Stefanos Kapino (Krankheit) steht Chefcoach Frank Kramer der gesamte Kader zur Verfügung. Edimilson Fernandes könnte sein Startelf-Debüt geben, Masaya Okugawa hingegen zunächst auf der Bank Platz nehmen. Sollte Kapitän Stefan Klos erneut draußen sitzen, dürfte im Angriff wie zuletzt Janni Serra beginnen.

BVB: Kobel – Meunier, Akanji, Pongracic, N. Schulz – Can – Bellingham, Brandt – Reus, T. Hazard – Haaland

Im Abwehrzentrum könnte Marin Pongracic den Vorzug vor Mats Hummels erhalten. Axel Witsel und Donyell Malen sind Startelf-Kandidaten. Mo Dahoud (nach Innenbanddehnung) steht vor seiner Kader-Rückkehr. Ausfälle: Raphaël Guerreiro und Youssoufa Moukoko (beide Muskelfaserriss) sowie Mateu Morey (Kreuzbandverletzung), Giovanni Reyna (Muskelverletzung Oberschenkel) und Marcel Schmelzer (Knieverletzung).

Hertha BSC – Bor. M’Gladbach (Samstag, 18:30 Uhr)

BSC: Schwolow – Pekarik, Boyata, Stark, Plattenhardt – Ascacibar – M. Richter, Darida, S. Serdar, Mittelstädt – Piatek

Die zuletzt angeschlagenen Myziane Maolida, Stevan Jovetić und Krzysztof Piątek könnten zum Einsatz kommen. Lukas Klünter (Schulter-OP) sowie Jordan Torunarigha (Oberschenkelverletzung) und Lucas Tousart (Sprunggelenkverletzung) fallen aus.

BMG: Sommer – Ginter, Elvedi, Beyer – Scally, Zakaria, Koné, Netz – Hofmann, Stindl – Embolo

Bei Ramy Bensebaini (nach Fußverletzung) reicht es wohl noch nicht für die Startelf. Es fehlen weiterhin Mamadou Doucouré (Achillessehnenriss) sowie Christoph Kramer (Oberschenkelzerrung) und Stefan Lainer (Sprunggelenksbruch). Für Marcus Thuram (Trainingsrückstand nach Innenbandriss) dürfte eine Kader-Rückkehr noch zu früh kommen.

1. FC Köln – Bayer 04 Leverkusen (Sonntag, 15:30 Uhr)

KOE: T. Horn – Schmitz, Jorge Meré, Czichos, Hector – Özcan, Ljubicic – Thielmann, Uth, Kainz – Modeste

Rechtsverteidiger Kingsley Ehizibue (Adduktorenprobleme) droht auszufallen. Jonas Hector (nach Krankheit) und Dejan Ljubičić (nach Erkältung) stehen wieder zur Verfügung. Ausfälle: Jannes Horn (Aufbautraining nach Hüftverletzung), Ellyes Skhiri (Bruch des Wadenbeinköpfchens) und Georg Strauch (Knieverletzung).

B04: Hradecky – Frimpong, Tah, Tapsoba, Bakker – Demirbay, Andrich – Diaby, Wirtz, Adli – Schick

Piero Hincapie ist hinten links die Alternative zu Mitchel Bakker. Statt Robert Andrich könnte im Mittelfeldzentrum auch Ezequiel Palacios beginnen. Karim Bellarabi und Paulinho sind die Alternativen zu Amine Adli. Es fehlen Charles Aranguiz (Wadenverletzung) sowie Julian Baumgartlinger (Trainingsrückstand) und Timothy Fosu-Mensah (Trainigsrückstand).

VfB Stuttgart – 1. FC Union Berlin (Sonntag, 17:30 Uhr)

VfB: Bredlow – Mavropanos, Anton, Kempf – Karazor, Sosa – Mangala, W. Endo – Coulibaly, Führich – Marmoush

Waldemar Anton und Orel Mangala (beide nach COVID-19-Freitestung) dürften anstelle von Hiroki Ito und Nikolas Nartey in die Startelf zurückkehren. Die Ausfallliste ist unverändert lang: Roberto Massimo und Florian Müller (beide COVID-19) sowie Momo Cissé (Reha nach Absplitterung im Mittelfuß), Lilian Egloff (Rückstand nach Mittelfuß-OP), Sasa Kalajdzic (Schulterluxation), Enzo Millot (Innenbandanriss im rechten Knie), Mohamed Sankoh (schwere Knieverletzung) und Silas (Rückstand nach Kreuzbandriss).

FCU: Luthe – Jaeckel, Knoche, Baumgartl – Ryerson, Prömel, R. Khedira, Gießelmann – Haraguchi – Awoniyi, Kruse

Anstelle von Marvin Friedrich (COVID-19) dürfte Timo Baumgartl das Abwehrzentrum besetzen. Christopher Trimmel könnte auf der rechten Außenbahn Julian Ryerson ersetzen. Kevin Möhwald und Andreas Voglsammer sind Startelf-Kandidaten, auch Sheraldo Becker und Kevin Behrens sind denkbare Optionen.

VfL Bochum – Eintracht Frankfurt (Sonntag, 19:30 Uhr)

BOC: Riemann – Gamboa, Masovic, Lampropoulos, Danilo Soares – Losilla – Löwen, Rexhbecaj – Asano, Holtmann – Polter

Für Innenverteidiger Armel Bella-Kotchap bleibt wohl erneut nur ein Bankplatz. In der Offensive gibt es je nach System mehrere denkbare Varianten: Christopher Antwi-Adjei sowie Danny Blum und Milos Pantovic sind Startelf-Kandidaten. Es fehlen: Herbert Bockhorn (Faserriss), Paul Grave (Schulterluxation), Luis Hartwig (Adduktorenverletzung), Maxim Leitsch (muskuläre Probleme), Robert Tesche (muskuläre Probleme), Tom Weilandt (muskuläre Probleme) und Simon Zoller (Kreuzbandriss).

SGE: Trapp – Durm, Ilsanker, Hinteregger, Ndicka – Sow, Rode – Kamada, Kostic – Borré, Paciencia

Nach dem Europa-League-Spiel gegen Olympiakos Piräus wird es wohl einige Umstellungen geben. Kompensieren muss Trainer Oliver Glasner in jedem Fall weiterhin die Ausfälle von Aymen Barkok (Knieprobleme), Christopher Lenz (Faserriss) und Martin Pecar (Sehnenverletzung). Der zuletzt nicht mehr berücksichtige Amin Younes dürfte derweil nicht zu den Profis zurückkehren, dem Offensivmann droht sogar die fristlose Kündigung.

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