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🏆 Bundesliga-Awards: Kippchen für BVB-Boss, Kimmich verweigert "Befehl"

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Erik Schmidt

Weil wir nun erst einmal wieder zwei Wochen lang auf die Bundesliga verzichten mĂĽssen, hatte der 20. Spieltag ganz besonders viele bunte Geschichten zu bieten.

Der „Den gibt es ja auch noch“-Award

Für Benjamin Hübner schloss sich am vergangenen Wochenende ein Kreis. Der Kapitän der TSG Hoffenheim stand bei der 2:3-Niederlage gegen Borussia Dortmund nämlich erstmals seit 574 Tagen wieder in der Bundesliga auf dem Feld.

Der bis dahin letzte Auftritt des 32-Jährigen fand  am 27. Juni 2020 in Dortmund statt. Damals war den Kraichgauern im Duell mit den Schwarz-Gelben allerdings ein 4:0-Sieg gelungen. In der Folge warfen HĂĽbner eine Kapselverletzung sowie RĂĽckenprobleme aus der Bahn.


Der „Fingerspitzengefühl“-Award

Als hätte das Freitagsspiel mit einer Rabona-Vorlage von Patrick Wimmer und dem überraschenden Sieg der Bielefelder in Frankfurt nicht schon genug zu bieten gehabt, kam es auch noch zu einer besonders kuriosen Szene zwischen dem erwähnten Österreicher und Schiedsrichter Tobias Stieler. Der Unparteiische „foulte“ in der ersten Halbzeit den Offensivspieler nämlich unfreiwillig. Die Gelbe Karte ließ Stieler allerdings stecken und bewies damit Fingerspitzengefühl.


Der „Brotlos“-Award

Arne Maier zählte bis zum 20. Spieltag zu den Akteueren, die in der Bundesliga bislang die meisten Spiele ohne eigenen Torerfolg absolviert hatten. Doch in Leverkusen endete die Wartezeit des Augsburgers, der zuvor auch in noch keinem anderen Wettbewerb getroffen hatte – weder für die bayrischen Schwaben noch für Arminia Bielefeld und Hertha BSC.

Demnach bescherte Maiers 100. Pflichtspiel ihm seinen Debüttreffer. Weniger passend als dieses Zahlenspiel war der Endstand: der FCA kam schließlich mit 1:5 unter die Räder. Irgendwie brotlos also.


Der „Déjà-vu“-Award

Dass Schiedsrichter ausgewechselt werden mĂĽssen, kommt selten vor. Dass ein Schiedsrichter zwei Mal hintereinander ausgewechselt werden muss, kommt demzufolge noch viel seltener vor. Trotzdem ist Tobias Stieler genau das nun passiert.

Genau wie schon beim Duell zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Köln vor zwei Wochen musste der Unparteiische nun in Freiburg, wo der VfB Stuttgart gastierte, in der Pause aufgrund muskulärer Probleme aufgeben. Christian Dingert, bis dahin als Vierter Offizieller aktiv, tauschte mit Stieler nach dem Seitenwechsel die Rollen.


Der „Zeit für ein Kippchen“-Award

Das Auswärtsspiel des BVB bei der TSG Hoffenheim war nichts für schwache Nerven. Schließlich hatte Borussia Dortmund reichlich Mühe, den 3:2-Erfolg über die Bühne zu bringen. Das verlangte auch Hans-Joachim Watzke so einiges ab. Deshalb gönnte sich der Boss der Schwarz-Gelben auf der Tribüne auch ein Kippchen zur Beruhigung. Ob es anschließend auch noch eine Sieger-Zigarre gab, ist nicht bekannt.


Der „Jubiläums“-Award

Kein Spieltag vergeht ohne ein Jubiläum. So hat RB Leipzig beispielsweise mit dem 2:0-Erfolg ĂĽber den VfL Wolfsburg seinen 100. Sieg in der Bundesliga eingefahren. Es soll FuĂźball-Fans geben, die sich seit des ersten Auftritts der Sachsen im deutschen Oberhaus nun auch schon 100 Mal schwarz geärgert haben.

Unterdessen gelang dieser Meilenstein in der Geschichte nur dem FC Bayern schneller. Während Leipzig 190 Begegnungen benötigte, reichten den Münchnern sogar noch fünf Partien weniger.


Der „Befehlsverweigerer“-Award

Joshua Kimmich hat ja bekanntlich seinen eigenen Kopf, wie es so schön heißt. So tut der Star des FC Bayern nicht immer das, was besser für ihn und seine Mitmenschen wäre. Aus diesem Grund müssen wir alle weiterhin mit ansehen, wie Kimmich sich sein Trikot tief in die eigene Hose stopft.

Dabei hatte kürzlich selbst die Freundin des 26-Jährigen unter einem Beitrag auf Instagram befohlen: „#nimmendlichdeintrikotausderhose“. In Berlin lief Kimmich nun jedoch wie eh und je auf. Danke für nichts!