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Matti Peters·8. Mai 2022

🏅Bundesliga Awards: Hells Bell fĂŒr Hertha, Kruse frontet Deutsche Bahn

Artikelbild:🏅Bundesliga Awards: Hells Bell fĂŒr Hertha, Kruse frontet Deutsche Bahn

Der vorletzte Spieltag der Bundesliga lieferte wieder zahlreiche Geschichten. Wolfsburg geht es wie vielen Zugfahrern, Leverkusen im Torrausch und Christian Streich braucht eventuell eine Sehhilfe. Das sind die Bundesliga Awards des 33. Spieltags.

Der „Rumpelstilzchen“-Award

Karten fĂŒr Trainer wurden in der Bundesliga erst vor drei Jahren eingefĂŒhrt. Dass an der Seitenlinie aber durchaus auch mal ĂŒber die StrĂ€nge geschlagen wird, dĂŒrfte auch kein Geheimnis sein. Mainz-Coach Bo Svensson ist prinzipiell ein ruhiger Zeitgenosse. Wenn er sich und seine NullfĂŒnfer allerdings ungerecht behandelt fĂŒhlt, dann kann er zum Rumpelstilzchen werden und wie wild am Spielfeldrand gestikulieren und motzen. Am Samstag gegen Hertha war es mal wieder so weit. Svensson kassierte seine siebte Gelbe Karte in dieser Saison. Zum Vergleich: Nur acht Spieler haben mehr Verwarnungen in der laufenden Spielzeit gesehen.



Der „Blind wie ein Maulwurf“-Award

Der SC Freiburg kassierte im Kampf um die Champions League gegen Union Berlin einen herben RĂŒckschlag. Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Lucas Höler wurde vom VAR wegen eines Handspiels einkassiert. Christian Streich sah das aber ganz anders und findet deutliche Worte nach dem Spiel: „Vielleicht bin ich sehbehindert, aber dieses Tor wegzunehmen – ist Wahnsinn“. Nach zweimaliger Ansicht meint Streich, den Ball nur am Trikot und an der Schulter gesehen zu haben. Ihm sei es vollstĂ€ndig rĂ€tselhaft, wieso der Treffer nicht gezĂ€hlt habe.


Der „Hells Bells“-Award

Die Hertha hĂ€tte mit einem Heimerfolg gegen Mainz den Klassenerhalt klar machen können. Daraus wurde vor allem nichts, weil NullfĂŒnf-Verteidiger Stefan Bell die GĂ€ste kurz vor Schluss zum Sieg köpfte. Aus Sicht der abstiegsbedrohten Berliner natĂŒrlich der blanke Horror. Die Höllenglocke klingelte. Oder wie die australische Hard-Rock-Band AC/DC tönt: „Hells Bells“.


Der „Max ist mies drauf“-Award

Mal zeigt sich Mad Max mit starken Leistungen auf dem Platz und mal zeigt er sich mies gelaunt in einer Insta-Story. Auf dem Weg zum AuswĂ€rtsspiel in Köln gab es fĂŒr den Angreifer und seine Wölfe eine Zwangspause der etwas anderen Art. Die Deutsche Bahn kam bei seinem Statement nicht ganz so gut dabei weg.


Der „Ballermann 78“-Award

Bayer Leverkusen hatte seit der Jahrtausendwende mit Angreifern wie Ulf Kirsten, Stefan Kießling, Dimitar Berbatov oder Kevin Volland sicher keine schlechten Offensivreihen. Die aktuelle Werkself hat im Kollektiv aber dennoch eine neue Bestmarke in Sachen Treffsicherheit aufgestellt.

78 Buden haben Patrick Schick, Moussa Diaby und Co. in der laufenden Spielzeit erzielt. Damit ĂŒberflĂŒgeln sie einen Spieltag vor Schluss den bisherigen Rekord aus der Saison 2001/02.