Buli-Tagebuch: Preetz bestätigt Kontakt mit Kovač, Umzug für Werder?

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Antonia Hennigs

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Werder Bremen muss sich vielleicht auf einen Umzug vorbereiten und der FC Bayern hat zu viele Torhüter. Das und weitere News des Tages gibt es hier einmal kompakt für Euch in unserem täglichen Bundesliga-Tagebuch.

Preetz bestätigt Gespräche mit Kovač

Seit seiner Entlassung beim FC Bayern, wurde Niko Kovač immer wieder mit Hertha BSC in Verbindung gebracht. Seit dieser Woche hat nun Bruno Labbadia den Trainerposten bei den Berlinern übernommen. Als erste Wahl gilt Labbadia, der nun der bereits vierte Trainer der Hertha in der laufenden Spielzeit ist, nicht.

Auch Geschäftsführer Michael Preetz bestätigte im ‚Sport1‘-Doppelpass, dass sich Hertha eine Zusammenarbeit mit Niko Kovač hätte vorstellen können. „Es ist kein Geheimnis, dass ich in Kontakt stand mit Niko und dass ich mich auch mit ihm ausgetauscht habe über ein mögliches Engagement bei Hertha BSC.“ Die Verpflichtung von Bruno Labbadia sei aber trotzdem „aus totaler sportlicher Überzeugung“ gefallen, betonte Preetz.


Köln erfüllte Leistner seinen Lebenstraum

Vor dem Wechsel zum 1. FC Köln war Toni Leistner Stammspieler bei den Queen Park Rangers. Als der Anruf aus Köln kam, überlegte der 29-Jährige aber nicht lange, verriet er jetzt bei ‚Sport1‘. „Es war immer mein großer Traum, in der Bundesliga zu spielen. Mit Köln war ich mehrfach im Gespräch. Im Winter kam erneut die Anfrage.“

Obwohl in den Wochen zuvor der Name Benedikt Höwedes mit dem FC in Verbindung gebracht wurde, erfolgte die Einigung mit Leistner dann schnell. Dieser nahm die Gelegenheit dankend an, denn „die Bundesliga ist schon noch mal etwas anderes als die zweite englische Liga.“ Leistner überzeugte in Köln auf Anhieb und machte den Namen Höwedes schnell vergessen.


Oldenburg wäre keine Option für Werder-Heimspiele

Sollten Geisterspiele in der Bundesliga in näherer Zukunft erlaubt werden, besteht die Möglichkeit, dass die Stadt Bremen dem Verein ein Verbot ausspricht. In diesem Fall müsste Werder für eine bestimmte Zeit „umziehen“. Nach Informationen der ‚DeichStube‘ käme der Sportplatz des Regionalligisten VfB Oldenburg dafür nicht in Frage.

Werder Bremen soll zwar noch keine Präferenzen bezüglich eines neuen Spielortes haben, das Oldenburger Gelände würde erforderliche Standards für die TV-Übertragung aber nicht erfüllen. Weitere Optionen wären Wolfsburg, Hannover und sogar Hamburg.


Bayern will Keeper Früchtl wohl ausleihen

Die Torhüterposition beim FC Bayern in der kommenden Saison hat so einiges zu bieten. Manuel Neuer soll über die Verpflichtung von Alexander Nübel nicht gerade erfreut sein, Sven Ulreich ist für einen dritten Keeper eigentlich zu gut. Talent Christian Früchtl steht also erst einmal keine Profi-Perspektive in Aussicht.

Aus diesem Grund könnte der 20-Jährige jetzt kurz vor einem Wechsel stehen. Nach Informationen des ‚kicker‘ sind sich beide Parteien über eine Leihe in der nächsten Saison bereits einig. Interessenten soll es aus der Bundesliga, der 2. Liga und auch aus dem Ausland geben. Die Maßnahme wäre für Früchtl durchaus sinnvoll, um Spielpraxis zu sammeln und so die Chancen auf einen zukünftigen Platz zwischen den Pfosten beim FC Bayern zu erhöhen.


BVB und VfB wohl an Musaba interessiert

Anthony Musaba von NEC Nijmegen hat mit zwölf Scorerpunkten in 25 Ligaspielen durchaus auf sich aufmerksam gemacht. Der Offensivmann aus der zweiten niederländischen Liga soll von Borussia Dortmund, dem VfB Stuttgart und Olympique Marseille umworben werden. Der Geschäftsführer des niederländischen Klubs bestätigte nun das allgemeine Interesse an dem 19-Jährigen.

„Während der Winterpause haben bei uns mehrere Klubs wegen Anthony angefragt“, bestätigte er via ‚voetbalzone‘ und lobte ihn in auf ganzer Linie. Was die Zukunft von Musaba angeht, ließ er sich allerdings nicht in die Karten schauen und verwies auf seinen laufenden Vertrag bis 2021.


Auch FC Augsburg verzichtet auf Gehalt

Um den Vereinn während der Coronakrise zu unterstützen, sollen Spieler und Funktionäre des FC Augsburg sich auf eine finanzielle Lösung geeinigt haben. Informationen der ‚SportBild‘ zufolge, soll auf 10% des Gehalts verzichtet werden. Stürmer Florian Niederlechner bestätigte eine Übereinkunft gegenüber dem ‚kicker‘. „Wir haben eine Lösung gefunden, die positiv für den Verein ist. Das ist die Hauptsache.“


De Guzmán könnte wieder wichtig werden für Frankfurt

Der Spielmacher der Vorsaison erlebte bisher eine unbefriedigende Spielzeit bei der Eintracht. Nach einer Muskelverletzung verbrachte er den Großteil der Spiele auf der Bank oder der Tribüne und musste zusehen, wie Daichi Kamada mit seinen Leistungen größtenteils überzeugte.

Dem Japaner fehlt allerdings die Konstanz und auch beim Thema Erfahrung ist de Guzmán klar vorne. Vor allem bei Geisterspielen könnte Erfahrung aber eine große Rolle spielen. Nach Informationen von ‚fussball-news‘ hatte der 32-Jährige eigentlich einen Wechsel in die USA geplant. Da sich die Lage aber verändert hat, könnte er für die Eintracht nun doch noch einmal wichtig werden.


Keine Chance für Jairo beim HSV

Im Sommer 2018 wurde bei der Verpflichtung von Jairo Samperio noch von einem Coup gesprochen. Nach zwei unbefriedigenden Jahren und einer schweren Verletzung könnte nun ein Abschied bevor stehen. Unter Dieter Hecking ist der 26-Jährige nicht mehr, als ein Ergänzungsspieler und da sein Vertrag beim HSV ohnehin im Juni ausläuft, werden der Verein und Jairo sich wohl trennen.

Nur 13 Pflichtspiele bestritt der Spanier für die Hamburger von Beginn an, was auch seinen Ansprüchen nicht gerecht wird. Dieter Hecking war ebenso unzufrieden und soll bereits vor der Coronakrise angekündigt haben, mit Jairo sprechen zu wollen.