Brandt über Rolle von Terzic im Sommer: „Möchte man vielleicht auch mehr“

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Am Donnerstagabend steigt das DFB-Pokalfinale zwischen Borussia Dortmund und RB Leipzig in Berlin. Im Interview auf der DFB-Homepage hat der 25-Jährige über seinen Trainer Edin Terzic gesprochen, der im Sommer in die „zweite Reihe“ beim BVB zurückkehren soll. Beim kommenden Spitzenspiel sieht er indes keinen Favoriten.

Erstes Finale für Julian Brandt

Das letzte Mal, dass der BVB den Pokal in den Nachthimmel stemmen konnte, war vor vier Jahren. Damals war Julian Brandt noch im Dress von Bayer 04 Leverkusen unterwegs. Mit der Werkself schaffte er es nie in das Pokalfinale. Nun hat der mehrfache Nationalspieler die Chance auf seine zweite Trophäe mit der Borussia. 2020 feierte Brandt den Supercup-Erfolg gegen den FC Bayern.

„Ein Pokalfinale ist für mich eine neue Situation. Ich freue mich extrem darauf – auch wenn das Drumherum nicht so sein wird wie sonst. Ich habe extrem viel Lust, dieses Finale zu gewinnen. Für mich wäre das etwas ganz Besonderes“, beschreibt er die Aufregung vor dem kommenden Spiel in der Hauptstadt.

Vor den Leipzigern ist man gewarnt. Auch, wenn man am Samstag das direkte Duell im eigenen Stadion mit 3:2 gewinnen konnte. Dass RB die Saison vor der Borussia abschließen wird, ist kein Zufall: „Sie haben eine sehr, sehr athletische Truppe mit vielen jungen Spielern, die eine extreme Qualität mitbringen. Außerdem haben sie eine extrem gute Tiefe im Kader. Wenn ich daran zurückdenke, dass sie im Halbfinale gegen Werder Bremen einen Emil Forsberg oder Benjamin Henrichs einwechseln können, zeugt das von einer großen Breite. Sie haben es sich in dieser Saison verdient, auf dem zweiten Tabellenplatz zu stehen.“

Das Pokalfinale stellt auch für Edin Terzic eine große Chance dar. Denn der aktuelle Cheftrainer will sich natürlich mit einem Titel von seinem Posten verabschieden. Er soll im Sommer wieder in das zweite Glied bei Schwarz-Gelb zurückkehren und den kommenden Cheftrainer Marco Rose unterstützen.

Lob für Terzic – Hoffnung auf Erhalt

„Einerseits geht man etwas lockerer mit ihm um, andererseits ist das auch eine Herausforderung, weil er nun eben der Chef ist. Er tut uns extrem gut. Er ist ein junger Trainer und hat viel Feuer in sich. Er ist dazu in der Lage, dieses Feuer in uns von Spiel zu Spiel zu entfachen. Die ganze Mannschaft und der Verein sind sehr froh, dass er trotz all dem, was er nun erreicht hat, wieder in seine alte Funktion zurückkehrt“, beschreibt Brandt die Situation mit dem Übergangstrainer.

Aktuell geht auch Brandt davon aus, dass Terzic mit Rose auf der Trainerbank sitzen wird. Dieser Entscheidung zollt er Respekt. „Sind wir einmal ehrlich: Wenn man einmal daran geschnuppert hat, möchte man vielleicht auch mehr. Aber er liebt diesen Verein und identifiziert sich total mit Borussia Dortmund“, sagt er dazu.

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