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BLICK AUF: 1. FSV Mainz 05

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VfL Bochum 1848

Ja gut, dieser Text war mal fix vollendet. Drei Tage nach unserem Bundesliga-Gastspiel in der Mainzer Mewa Arena treffen wir schon wieder auf die 05er. Diesmal bei uns, diesmal im DFB-Pokal. Wir richten also trotzdem nochmal unseren BLICK AUF den 1. FSV Mainz 05:

DAS TEAM Negativserie beendet, und das leider ausgerechnet gegen uns. Nachdem es für Bo Svensson und die Mainzer Elf in den letzten Spielenvor und auch noch kurz nach dem Jahreswechsel nicht mehr so lief, konnte im Heimspiel gegen den VfL also wieder gepunktet werden. Ärgerlich für uns. Gut für Mainz, das mit nunmehr 27 Zählern den Blick wieder nach oben richten kann. Nur drei Punkte Rückstand auf die Europapokalplätze. In einem ausgewogenen Kader sticht unter anderem Stürmer Jonathan Burkardt hervor, auch wenn er gegen uns nicht getroffen, dafür aber ordentlich gewirbelt hat. Für die Entscheidung sorgt ein anderer Leistungsträger, der überraschenderweise gegen uns wieder in die Startelf zurückkehrte. Der pfeilschnelle Jeremiah St. Juste, mit gemessenen 36,63 km/h der temporeichste Profi der aktuellen Saison, besorgte kurz nach dem Seitenwechsel den Treffer des Tages. Auch auf Mainzer Seite wirbelten positive Corona-Tests die Personalverfügbarkeit ein wenig durch. Doch vor dem Pokalabend anne Castroper hat Svensson wieder so gut wie alle Akteure zur Verfügung.

DER TRAINER Apropos Svensson. Der kennt sich bei den 05ern natürlich bestens aus. Der Ex-Profi trug von 2007 bis 2014 das Mainzer Trikot, passt wie die Faust aufs Auge. Svensson wird nicht umsonst schon mit seinen prominenten Vorgängern Jürgen Klopp und Thomas Tuchel verglichen. Der Däne übernahm die Mainzer zum Jahresstart 2021 in einer äußerst schwierigen Phase, rettete die 05er vor dem eigentlich schon so gut wie sicherem Abstieg in die 2.Liga. Seitdem holte er aus 38 Bundesliga-Spielen starke 16 Siege, belegt in der „Bo-Svensson-Tabelle“ Rang sieben. Dieser Wechsel hat sich definitiv gelohnt. Sieben Jahre lang war der ehemalige Verteidiger für Mainz am Ball, machte ab 2014 an auch seine ersten Schritte im Trainerbereich am Bruchweg. 2019 folgte der Sprung nach Österreich, Svensson übernahm beim FC Liefering seinen ersten Cheftrainerposten im Seniorenfußball.

DIE BILANZ In nun 17 Pflichtspielen standen sich die beiden Teams bis jetzt gegenüber. Sechs Duelle konnte der VfL für sich entscheiden, darunter auch die letzte Partie anne Castroper. Im Hinspiel – das erste blau-weiße Bundesliga-Heimspiel nach 11 Jahren Abstinenz – sorgte Gerrit Holtmann für den sehenswerten Auftakt in ein historisches Spiel. Denn nach 90 absolvierten Minuten sollte aus dem ersten Bundesliga-Heimspiel nach 11 Jahren auch der erste Bundesliga-Sieg nach eben jener schier unendlich andauernden Zeit werden. Slalomläufer Holtmann musste jüngst an alter Wirkungsstätte noch krankheitsbedingt passen, vielleicht reicht es ja für das Pokalduell mit seinem Ex-Klub. 750 Zuschauer – so viele dürfen am Dienstagabend vor Ort sein – dürften sich sehr über einen erneuten Solotanz von Gerrit freuen.

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