Bizarrer TV-Auftritt von S04-Boss Tönnies: "Ich habe es gut gemeint!"

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Matti Peters

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Im Rahmen des Topspiels zwischen Bayern München und Schalke 04 hat sich Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies erstmals nach der selbstverordneten Auszeit zu dem Rassismus-Eklat aus dem vergangenen Sommer geäußert.

Der Auftritt war viel weniger eine Entschuldigung, als eine Rechtfertigung: „Ich glaube, dass ich nichts falsches gesagt habe, sondern, dass ich falsch verstanden wurde. Ich habe es gut gemeint“, sagte Tönnies während der Vorberichterstattung bei ‚Sky‘.

Seine Intention, so Tönnies-Erklärung, war gewesen, dem „wunderbaren Kontinent Afrika“ mit den wunderbaren Menschen, die dort leben, Energie mitzugeben.

Statt höherer Steuern im Kampf gegen den Klimawandel sollte man lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren. Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren.

Clemens Tönnies, Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04

Mit diesen Worten beim Tag des Handwerks in Paderborn sorgte Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender für einen Eklat, der tagelang die bundesweiten Schlagzeilen beherrschen sollte. Auch vereinsintern und bei den Anhängern hagelte es Kritik. Nach dem Interview heute, hat sich die allgemeine Meinung nicht unbedingt geändert.