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·27. September 2022

Bierhoff will "Spieler daran erinnern, dass die WM ein wichtiges Event ist"

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Unmittelbar nach der Länderspielpause werden sich die Nationalspieler wieder zu ihren Vereinen begeben. Während in der Bundesliga, dem DFB-Pokal und der Champions League der Ball rollt, will DFB-Direktor Oliver Bierhoff die Kandidaten der deutschen Nationalmannschaft regelmäßig an eine optimale Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft erinnern.

Die Weltmeisterschaft 2022 ist speziell; weil Katar als Gastgeber äußerst umstritten ist und die Vergabe an den Wüstenstaat von vielen Stimmen als Fehler bezeichnet wird; weil der Weltverband FIFA das Turnier aufgrund des Klimas im Winter austragen lässt; weil die Nationalspieler aufgrund der Nations League nur eine kurze Sommerpause hatten und auch zum Jahreswechsel kaum zur Ruhe kommen werden.

Bierhoff: "Wichtig, dass die Spieler in einem guten Zustand kommen"

Der volle Terminkalender bedeutet eine hohe Belastung für die Spieler, die weder die WM noch die vielen Partien auf Vereinsebene verpassen wollen. Wichtig wird sein, die Balance zu finden - wenngleich Oliver Bierhoff darauf hofft, dass die deutschen Nationalspieler das Turnier in Katar stets im Hinterkopf haben werden. "Für uns ist es wichtig, dass die Spieler in einem guten Zustand und mit einem guten Selbstvertrauen kommen. Bis dahin werden wir versuchen, nah an den Spielern zu sein und sie immer wieder daran zu erinnern, dass die WM ein ganz wichtiges Event ist", sagte der DFB-Direktor vor dem Anstoß zwischen England und Deutschland bei RTL.

"Wir haben absolute Top-Profis"

Zugleich wird die WM ein Kaltstart, die Mannschaften müssen auf eine intensive Vorbereitungsphase verzichten. "Die nächste Trainingseinheit ist im Oman, wir werden uns sonntags treffen und montags fliegen, damit wir uns möglichst schnell akklimatisieren. Dann werden wir ein Spiel gegen den Oman umsetzen, zwei Tage später sind wir in Katar", schilderte Bierhoff den Fahrplan der deutschen Nationalmannschaft im November. Sorgen mache er sich deswegen aber nicht: "Die anderen Nationen müssen auch damit umgehen. Ich habe volles Vertrauen, wir haben absolute Top-Profis, die mit dieser Situation umgehen können."

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