Bierhoff: Darum hält der DFB zu Löw - Gespräche mit Kandidaten laufen

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Bundestrainer Joachim Löw tritt nach der Europameisterschaft von seinem Posten ab. Dass der Weltmeister-Trainer von 2014 dies schon früher machen sollte, forderten nach dem 1:2-Debakel gegen Nordmazedonien nicht wenige.

Die DFB-Führung um Direktor Oliver Bierhoff hält nach wie vor - und bis zum Ende der Europameisterschaft - zu Bundestrainer Joachim Löw. "Wir dürfen natürlich nicht gegen Nordmazedonien verlieren. Erneut haben fehlende Chancenauswertung, Cleverness und Frische dazu geführt, dass wir das Spiel nicht vorzeitig für uns entschieden haben", sagte Bierhoff der Bild zwar über die Pleite in der WM-Qualifikation, meinte aber auch: "Jogi Löw hat die Kompetenz und Erfahrung, die Mannschaft erfolgreich in diese EM zu führen. Wir konnten gerade in den ersten beiden Spielen (beim 3:0 gegen Island und 1:0 gegen Rumänien; d. Red.) sehen, dass die Spieler seine Anweisungen aufnehmen und umsetzen."

Zeitplan für Nachfolger-Suche bekannt

Bierhoff bestätigte außerdem, mit Nachfolge-Kandidaten bereits einen Austausch gehabt zu haben. "Seit seiner (Löws; d. Red.) Erklärung stehe ich mit Kandidaten und deren Umfeld in Kontakt. Es wird in den nächsten Wochen weitere Gespräche und Treffen geben. Mein Plan ist es, dem DFB-Präsidium rund um die EM einen Nachfolger vorzuschlagen", kündigte der 52-Jährige an, ohne dabei konkrete Namen zu nennen. Unter anderem Ralf Rangnick werden aussichtsreiche Chancen zugerechnet.