Bester Gladbacher im Spiel: Schalke trauert Itakura nach | OneFootball

Bester Gladbacher im Spiel: Schalke trauert Itakura nach

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Ko Itakura war wohl der beste Spieler von Borussia Mönchengladbach, beim 2:2-Remis bei Schalke 04. Ausgerechnet in der Veltins-Arena lieferte der Abwehrspieler eine sehr starke Partie ab.

Auch Ko Itakura hatte einen großen Anteil daran, dass er selbst die Erstliga-Stimmung in der Veltins-Arena genießen konnte. Allerdings nicht durch einen Einsatz für Schalke, sondern für Gladbach. Sein erstes Auswärtsspiel fiel mit dem ersten Heimspiel von Königsblau zusammen - wie es der Zufall so will.

Der Japaner wurde sehr herzlich empfangen. Als sein Name bei der Aufstellung der Gegner vorgelesen wurde, gab es eine große Runde Applaus quer durchs Stadion. Und auch wenn Rouven Schröder vor der Partie noch erklärt hatte, dass es keinen Blumenstrauß für ihn geben wird und das Thema "abgehakt" sei, betonte der Sportdirektor zugleich, dass die Rückkehr natürlich auch emotional sei.

Natürlich kam es, wie es kommen musste: Itakura lieferte eine sehr starke Partie ab, war wohl zweifelsohne der beste Gladbacher in den 90 Minuten.

Ein paar Zahlen, die die Leistung zum Ausdruck bringen (via Sofascore): "Insgesamt 75 Prozent gewonnene Zweikämpfe. Ganze 126 Ballaktionen, eine Passquote von etwa 90 Prozent. Dazu neun Angriffe geklärt, zwei erfolgreiche Tackles. Außerdem war er der Spieler, über den die allermeisten Aktionen der Borussia eingeleitet wurden.

Daniel Farke lobte ihn für eine "herausragende Leistung". Er wird zukünftig ein ganz wichtiges Herzstück der Mannschaft sein.

Umso schmerzhafter für die Schalker. Es war kein Fehler, Itakura nicht zu verpflichten - es war schlichtweg nicht möglich. So mussten sie mit ansehen, wie wichtig der Japaner für die blau-weiße Defensive gewesen wäre.

Im Netz gab es zweierlei Reaktionen: Schalke-Anhänger, die sich ein wenig über die gute Leistung ärgerten, sich aber freuten, den vorigen Publikumsliebling wiederzusehen. Und Gladbach-Fans, die schon jetzt teils sehr große Hoffnungen in die Zukunft des 25-Jährigen setzen.

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